MyBoerse.bz eröffnet Videobörse für Pornos

Article by · 11. September 2015 ·

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Das Warez-Forum MyBoerse.bz wagt mit dem neuen XXX-Sektor einen waschechten Spagat. Zwar wurde mittlerweile ein Erwachsenen-Bereich eingeführt, darauf haben aber nur bestimmte Mitglieder Zugriff. Die Betreiber befürchten einen Sinkflug des Niveaus, sofern man die Pornos öffentlich zugänglich macht.

Im Vergleich zu Boerse.to oder MyGully.com wird MyBoerse.bz bis heute nicht sonderlich intensiv genutzt. Die großen Player konnten sich bezogen auf die Zugriffszahlen sehr weit von der Konkurrenz absetzen. Andererseits hat man es offenbar doch geschafft, genug Personen an sich zu binden, um das Forum dauerhaft (auf jeden Fall mehr als ein Jahr) zu betreiben. An Neidern und Hatern bestand bei der MyBoerse zu keiner Zeit ein Mangel.

Was den Adult-Sektor angeht, stecken die Macher von MyBoerse.bz in einem Dilemma. Einerseits wurde der XXX-Bereich vielfach von den Nutzern gewünscht und könnte einer besseren Popularität des Forums dienen. Andererseits hatte man „von Anfang an Vorbehalte gegen einen derartigen Bereich. Die Gründe sind hinlänglich bekannt, wie z.B. der Verfall des Niveaus, um nur einen wichtigen Grund zu nennen. Die Probleme die ein Erotikbereich mit sich bringt, sah und sieht man bereits Zuhauf in anderen Foren“, schreiben die Macher in ihrer Ankündigung. Nicht umsonst ist dieser Bereich der Videobörse bei Boerse.to verboten.

MyBoerse.bz: „Totgesagte leben länger…

myboerse.bz auszug logoAls Lösung musste man sich auf einen Kompromiss einigen. Der Kompromiss besteht darin, dass man dort mindestens 100 sinnvolle Beiträge veröffentlicht haben muss. Wer die Downloadlinks zu den XXX-Streifen sehen will, muss sich also vorher etablieren. Allzu experimentierfreudige Zeitgenossen wird man mit dieser Regelung aussperren, weil der damit verbundene Aufwand schlichtweg zu groß ist. Wer einmal bei MyBoerse.bz Pro Mitglied ist, wird diesen Status ungern auf die Probe stellen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Strategie auf Dauer auswirken wird. Ohne Frage werden hingegen einige Antipiracy-Firmen künftig noch mehr mit sinnfreien Google-Löschanträgen beschäftigt sein.

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