Lesetipps: Wi-Fi-Dealer, Darknet-Marktplätze und FBI-Datensätze

Heute in unseren Lesetipps: Finstere Wi-Fi-Dealer, jede Menge Daten vom FBI, die Acme Corp. hacken und eine interessante Facebook Studie.

Teenager, Schüler, Dealer, Drogen
Bildquelle: motortion

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer Tarnkappe.info Lesetipps. Heute werden wir uns in höchst kriminelle Gefilde begeben. Denn klar, dunkle Gestalten finden nicht nur auf Darknet-Marktplätzen. Da wäre auch noch der Wi-Fi-Dealer um die Ecke und über 200 GB an öffentlich zugänglichen FBI-Datensätzen voller Daten zu höchst kriminellen Machenschaften.

Ach ja, wusstet ihr, dass Facebook bei immerhin 12,5 % seiner Nutzer, Schlaf, Arbeit, Beziehungen oder Kindererziehung negativ beeinträchtigt werden? Das sind weltweit immerhin knapp 360 Millionen Facebook-Nutzer.

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Lesetipps: Ist Facebook schlecht für uns?

Ich bin mir zwar sehr sicher, dass sich der ein oder andere von uns diese Frage schon öfter gestellt hat. Aber jetzt, da wir von Facebook höchst persönlich eine interne und zum Thema passende Studie haben, sollte man sich dann eventuell doch noch einmal Gedanken darüber machen. Denn ja, für so manch einen ist Social-Media schon fast so etwas wie eine Droge.

Facebook-Forscher haben herausgefunden, dass jeder achte Facebook-Nutzer angibt, soziale Medien zwanghaft zu nutzen, was sich auf seinen Schlaf, seine Arbeit, seine Erziehung oder seine Beziehungen auswirkt, wie aus Dokumenten hervorgeht, die das Wall Street Journal einsehen konnte.

wsj.com (Paywall)

Facebook hat sich also wirklich Mühe gegeben, herauszufinden, welchen (schlechten) Einfluss man denn nun auf die Gesellschaft hat. Die Ergebnisse waren dann aber wohl doch ein bisschen zu erschreckend. Denn die dafür zuständige Abteilung wurde bereits 2019 wieder geschlossen. Wir halten also fest: Ja, Facebook ist schlecht für uns. Weg mit dem Mist!

Südafrikanische Schüler dealen mit Schul-Wi-Fi-Passwörtern

Ganz klar. Es müssen nicht immer irgendwelche zwielichtigen Drogen-Dealer sein, die ihren Weg in unsere Lesetipps finden. Gedealt wird in diesem Fall zwar auch, aber immerhin sind es keine Drogen. Klar, Angebot und Nachfrage bestimmen auch in diesem Fall den Preis. In diesem Fall ist es der dringende Bedarf an billigem Internet. Die einen wollen also in der Pause auf dem Schulhof etwas zu Essen kaufen können. Und die anderen wollen das Schul-Wi-Fi nutzen. Eine durchaus spannende Konstellation, welche auf jeden Fall einen Lesetipp wert ist. :D

Lesetipps: Kunst muss nicht immer langweilig sein

Sunny

Bei Kunst ist es wie auch mit dem Essen. Was dem einen schmeckt, löst bei anderen einen „Würgereiz“ aus. :D In diesem Lesetipp, sehen wir, dass Kunst nicht unbedingt immer langweilig sein muss. Ladet einfach ein Bild eurer Wahl hoch und staunt. Das Ganze dauert nur ein paar Sekunden und auf den Datenschutz wurde auch geachtet.

So funktioniert das Geschäft mit den Drogen im Netz

Von unserem Lesetipp der mit Wi-Fi dealenden Schüler, kommen wir nun zu den wirklich heftig müffelnden Fischen. Richtig. Hier geht es um zwielichtige Dealer im ach so bösen Darknet. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Wie funktionieren eigentlich Darknet Marktplätze? Ich möchte das illegale Amazon ausprobieren und dort etwas bestellen. Außerdem spreche ich mit Martin Frost, der lange Zeit Betreiber des zweitgrößten Darknet-Shops war, bevor er von den Behörden erwischt wurde.

tomatolix

Tja, da kann man bestimmt so einiges lernen. Aber klar, das soll jetzt keine Aufforderung an euch sein, euch beim nächst besten Darknet-Marktplatz anzumelden. :D

Acme Corp. hacken – oder was ist Lateral Movement?

Und mit diesem Lesetipp kommen wir jetzt zum „kleinen Einmaleins“ des Hackens. Denn klar, nur wer die Techniken seines Gegners kennt, kann sich auch entsprechend verteidigen.

Diese fiktive Geschichte wurde mit der Absicht geschrieben, neuen Verteidigern die Grundlagen der lateralen Bewegung zu vermitteln. Wenn ein Angreifer in ein Netzwerk eindringt, will er in der Regel zu anderen Computern wechseln, mit internen Diensten interagieren und API-Aufrufe tätigen – alles mit dem Ziel, seine Pläne zu realisieren.

hencinski.medium.com

Also noch einmal zur Erinnerung: Zugang, – Bewegung, – Abspeichern. Ein klassisches Muster also. Wirklich spannend und ganz klar ein toller Lesetipp, auch für nicht Hacker. :D

Hacker, gehackt, kompromitiert, Totenkopf

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Lesetipps: Die FBI-Daten zu Straftaten auf DoltHub

Zum Abschluss unserer heutigen Lesetipps, gibt es noch einen spannenden Artikel für alle Freunde riesengroßer Datenbanken. Und riesengroß ist diese Verbrechensdatenbank nun wirklich. Denn das FBI hat hier immerhin über 200 GB an Daten zusammengetragen. Von 1991 bis 2020 sind in dieser Datenbank sämtliche FBI-Daten zu Straftaten zusammengetragen worden. Für jeden der sich dafür interessiert, dürfte das eine wahre Goldgrube an Informationen sein.

So, das war es für diesen Sonntag auch schon wieder mit unseren Lesetipps für euch. Wie immer hoffe ich, dass ihr beim Lesen genauso viel Spaß hattet, wie ich beim Schreiben. Euch allen einen schönen Sonntag, einen guten Start in die Woche und bleibt bitte gesund.

Tarnkappe.info

Sunny

Sunny schreibt seit 2019 für die Tarnkappe. Dort verfasst er die Lesetipps und berichtet am liebsten über Themen wie Datenschutz, Hacking und Sharehoster. Aber auch in unserer monatlichen Glosse, bei den Interviews und in „Unter dem Radar“ – dem Podcast von Tarnkappe.info, ist er immer wieder anzutreffen.