Lesetipps: Stallmans Entschuldigung und sehr gefälschte Uni-Abschlüsse

Lesetipps: Richard Stallman - persönliches Unvermögen und eine Entschuldigung. Bitcoins schürfen mit einem Commodore 64. Urkundenfälschung.

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Tresor, Passwort, Lesetipps
Bildquelle: Steve Buissinne

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer Tarnkappe.info Lesetipps. Ihr erinnert euch bestimmt noch an unsere Lesetipps-Schlagzeile „Stallman muss weg„. Jetzt versucht der angeschlagene „Open Source-Guru„, sich in einer persönlichen Erklärung zu entschuldigen. Außerdem heute mit dabei, gefälschte Uni-Abschlüsse. Der Dokumentenfälscher oder besser gesagt, der technisch versierte Nerd, erklärt uns in einem sehr spannenden Interview-Artikel, wie das genau funktioniert. Habt ihr noch einen alten C64 bei euch zu Hause herumstehen? Super, dann könnt ihr jetzt sogar Bitcoin mit eurem alten Commodore 64 minen. :D

Lesetipps: PasswordOnce – ein heißer Tipp oder eine schlechte Idee?

Das ewige Problem mit unseren Passwörtern. Entweder sind sie zu schwach, oder wir vergessen sie, weil zu kompliziert sind. Passwort-Manager gibt es viele. Allerdings taugt nur eine kleine Handvoll wirklich etwas. Tja, immer dasselbe. Das dachte ich zumindest, bis ich beim Stöbern im Netz, kürzlich über PasswordOnce gestolpert bin.

Sie speichern nicht die Kennwörter, sondern den Weg, sie zu generieren. Die Passwörter werden nirgendwo gespeichert… das Einzige, was Sie sich merken müssen, ist Ihr Schlüsselwort… nur in Ihrem Kopf.“ (PasswordOnce)

Bitte, was? Das ist ja wirklich mal ein komplett neuer Ansatz. Das Einzige, was mir zugegebenermaßen ziemlich zu denken gibt, ist ihre Datenschutzrichtlinie. Oder sehe ich das etwa zu eng? Wie seht ihr das? Über eure Meinung zu diesem Thema würde ich mich. wie immer, sehr freuen. PasswordOnce.

Richard Stallman: persönliches Unvermögen und eine Entschuldigung

Richard Stallman hatte vor kurzem mit seiner ziemlich überraschenden Rückkehr in den Vorstand der Free Software Foundation (FSF) für so manche spannende Schlagzeile gesorgt. Jetzt meldet sich der „Open Source-Guru“ endlich selbst zu Wort. Ob er mit dieser „Entschuldigung„, bzw. mit seinem Versuch, sich und sein Handeln zu erklären, Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Erste Reaktionen im Netz sprechen allerdings dagegen.

Update (2021-04-12): Der Vorstand der Free Software Foundation hat eine Erklärung veröffentlicht, in der sie die Wiederwahl von RMS (Richard M. Stallman) bestätigen. Wir bleiben bei unserem Aufruf zum Handeln in dem unten stehenden Brief.“ (rms-open-letter)

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es weitergeht. Denn ausgestanden ist das Ganze noch lange nicht. Da werden wir bestimmt noch die ein oder andere spannende Schlagzeile für unsere Lesetipps bekommen. Richard Stallman versucht es mit Entschuldigung.

Lesetipps: Urkundenfälschung – Dieser Typ fälscht nebenbei Uni-Abschlüsse

Dieses Interview kommt ausnahmsweise mal nicht von der Tarnkappe. Spannend ist diese Schlagzeile aber trotzdem. Denn immerhin: Ein waschechter Dokumentenfälscher gibt ein Interview. Die Kollegen von Vice, haben sich mit Chris über sein Doppelleben als Urkundenfälscher unterhalten. Ziemlich spannend und ganz klar, ein toller Lesetipp für euch. Viel Spaß beim Lesen. :D Dieser Typ fälscht nebenbei Uni-Abschlüsse.

Jetzt kann man mit einem alten Commodore 64 Bitcoins schürfen

commodore 64

Der Commodore 64 ist nicht ganz ohne Grund einer der wichtigsten Computer der Geschichte. Immerhin ist er das meistverkaufte Computermodell aller Zeiten. Er wurde fast 12 Jahre lang verkauft, von August 1982 bis April 1994. Alleine diese Tatsache ist schon eine kleine Schlagzeile wert. So richtig spannend wird es aber, wenn wir erfahren, dass man mit dem guten alten C64 sogar Bitcoins schürfen kann. Klar, es dürfte so ziemlich die ineffizienteste Art sein, Bitcoins zu minen. Trotzdem ist das Ganze schon ziemlich beeindruckend. Und alles, was beeindruckend ist, gehört nun einmal in unsere Lesetipps. :D You Can Now Mine Bitcoin Using Your Vintage Commodore 64.

Microphone, Interview, Lee Soo hyun

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Lesetipps: „ParkMobile“ – Kennzeichen-Daten und Handynummern von 21 Millionen Nutzern geklaut

dream market Crime Network CNW Phisher auscashen Sandeep Swarnkar

Zum Abschluss unserer heutigen Lesetipps gibt es dann noch eine interessante Schlagzeile zum Thema „Datenklau„. „Wir machen das Parken & Losfahren einfach„. Also, so heißt es wenigstens auf der Webseite von ParkMobile. Dass es mindestens genauso einfach sein würde, die Daten von insgesamt 21 Millionen Nutzern dieser in Nordamerika sehr beliebten Parkplatz-App zu klauen, hätte sich der Firmensprecher Jeff Perkins bestimmt nicht träumen lassen. :D ParkMobile Breach Exposes License Plate Data, Mobile Numbers of 21M Users.

Das war es heute auch schon mit unseren Lesetipps für euch. Wir haben mal wieder viele Themenbereiche abgedeckt. Ich hoffe, dass auch heute wieder für jeden von euch etwas Interessantes mit dabei war. Es würde mich wie immer sehr freuen, wenn ihr auch bei unseren nächsten Lesetipps wieder mit von der Partie sein würdet. Ach ja, natürlich freue ich mich auch über eure Kommentare bei uns im Forum, oder in unserer Telegram-Gruppe. Schaut doch einfach mal rein. Es warten sehr viele super spannende Themen und interessante Unterhaltungen auf euch.

Tarnkappe.info

Sunny schreibt seit 2019 für die Tarnkappe. Dort verfasst er die Lesetipps und berichtet am liebsten über Themen wie Datenschutz, Hacking und Sharehoster. Aber auch in unserer monatlichen Glosse und bei den Interviews ist er immer wieder anzutreffen.