Lesetipps: Revolution im Netz, Wolf im Schafspelz, Machtdemonstrationen

Lesetipps: Antifaschistisch grüßt das Murmeltier - Netzpolitik.org vergleicht Huawei mit Erwin Rommel. Gibt es bald eine Revolution im Netz?

Lesetipps, Internet
Bildquelle: GibetMoll

Herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe unserer Tarnkappe.info Lesetipps. Dass Google ziemlich viel Einfluss auf das Internet hat, ist nichts Neues. Schnell hat man eine App wie „Parla“ aus dem Playstore entfernt. Aber auch ziemlich große Medienportale kann der Datenkraken genauso schnell aus seinen Suchergebnissen ausschließen. Huawei behandelt seine Angestellten ziemlich mies. Antifaschistisch grüßt das Murmeltier, denn Netzpolitik.org vergleicht Huawei deswegen sogar mit Erwin Rommel. :D Und wo wir gerade so schön dabei sind, eine Revolution haben wir heute auch noch im Gepäck.

Lesetipps: Revolution in den Tiefen des Internets

Das altbekannte und nicht mehr ganz zeitgemäße Internetprotokoll TCP (Übertragungssteuerungsprotokoll) soll bald eine Generalüberholung erfahren. Und das wird auch langsam wirklich Zeit. Denn immerhin 50 Jahre hat TCP jetzt schon auf dem Buckel. Die neue und hoffentlich bessere und vor allem schnellere Lösung heißt „Quic„. Schneller und noch sicherer soll sie also sein. Hat das Ganze sogar das Potenzial für eine „Revolution im Netz„? Ganz klar ein heißer Lesetipp für euch. Neues Netz-Protokoll Quic: Revolution in den Tiefen des Internets.

Antifaschistisch grüßt das Murmeltier – Netzpolitik.org vergleicht Huawei mit Erwin Rommel

Dass Huawei mit seinen Angestellten nicht gerade zimperlich umgeht, hat mich nicht wirklich überrascht. Ein böser Wolf im Schafspelz wäre glaube ich eine ziemlich treffende Bezeichnung für solch einen Arbeitgeber. Umso mehr aber hat es mich überrascht, dass man bei Netzpolitik.org Parallelen zu Erwin Rommel sieht und auch zieht. Man muss wahrlich kein „Meister“ sein, um hier eine interessante und spannende Schlagzeile für unsere Lesetipps zu erkennen. :D Was der freundliche Arbeitgeber Huawei mit Erwin Rommel zu tun hat.

Lesetipps: Google blockiert zu Testzwecken Medien in Australien

Auch diese Schlagzeile hat es in sich. Wenn Google etwas nicht passt, kann das für den Betroffenen ziemlich schnell negative Konsequenzen haben. Dass diese „Machtdemonstrationen“ mitunter auch riesige Ausmaße annehmen können, musste nun Australien am eigenen Leib erfahren. Da der Datenkraken (Google) nicht mit Australiens neuem Mediengesetz einverstanden ist, lässt man halt mal schnell Suchergebnisse von Nachrichtenseiten nicht mehr in seinen Suchergebnissen auftauchen. Laut Google zwar nur ein Experiment, aber man könnte es natürlich auch als „Wink mit dem Zaunpfahl“ verstehen. Machtdemonstration? – Google blockiert zu Testzwecken Medien in Australien.

TikTok erhöht den Datenschutz

Damit keiner sagen kann, es gäbe heute keine positive Schlagzeile in unseren Lesetipps. Zumindest diese eine gute Nachricht habe ich heute für euch. TikTok hat an seinen Datenschutz-Einstellungen geschraubt.

Wenn sich Teenager unter 16 Jahren bei Tiktok anmelden, ist ihr Account ab sofort standardmäßig nur noch von den eigenen Freunden einsehbar. Das hat die Videoplattform auf ihrem Blog bekannt gegeben. Darüber hinaus hat Tiktok einige weitere Änderungen vorgestellt, die einen besseren Schutz der jüngsten Nutzerinnen und Nutzer der App gewährleisten sollen.“ (t3n.de)

Also, ich bin zwar immer noch der Meinung, dass TikTok kein Spielzeug für Kinder ist, aber immerhin. Ein richtiger und wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist das auf jeden Fall. Tiktok verbessert Datenschutz-Einstellungen für Jugendliche.

Lesetipps: Capcom – persönliche Daten von bis zu 400.000 Spielern betroffen

Ihr erinnert euch bestimmt an unsere Schlagzeile über die Ransomware-Erpressung bei Capcom Ende letzten Jahres.

Der japanische Videospielentwickler und Publisher Capcom mit Sitz in Osaka hatte am 04.11.2020 bekannt gegeben, am 02.11.2020 zum Ziel eines großen Hacker-Angriffs geworden zu sein.“ (Antonia Frank)

Die sehr bekannte Spiele-Schmiede, welche unter anderem für renommierte Titel wie z.B. Resident Evil, Street Fighter und Dark Stalkers verantwortlich ist, hat heute neue Zahlen bekannt gegeben. Immerhin. 40.000 mehr Spieler als eigentlich gedacht, sollen von dem Datenleck betroffen sein. Data Breach at ‘Resident Evil’ Gaming Company Widens.

ByteDance

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Das war es schon wieder für heute mit unseren Lesetipps für euch. Es würde mich wie immer sehr freuen, wenn auch heute für jeden von euch eine interessante, spannende oder sogar eine lehrreiche Schlagzeile mit dabei war. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ihr auch das nächste Mal aufs Neue mit von der Partie seid.

Tarnkappe.info

Sunny schreibt seit 2019 für die Tarnkappe. Dort verfasst er die Lesetipps und berichtet am liebsten über Themen wie Datenschutz, Hacking und Sharehoster. Aber auch in unserer monatlichen Glosse und bei den Interviews ist er immer wieder anzutreffen.