Lesetipps: Hackerangriff auf CoinMarketCap, wie oft starb Captain Kirk?

Lesetipps: Unser Leben auf künstlichen Inseln beschäftigt schlaue Köpfe bei Sony. CoinMarketCap wurde gehackt und Facebook beklaut.

Phönix, Zauberer
Bildquelle: grandfailure

Ja, ihr habt richtig gelesen. Endlich gibt es wieder Lesetipps. Zwar nicht mehr täglich, aber dafür jeden Sonntag. Ein bunter Mix aus allerlei kuriosen, interessanten und ab und an (hoffentlich) auch lehrreichen Schlagzeilen aus aller Welt.

Lesetipps, lesetipp

Heute wollen wir uns unter anderem mit einer zumindest für „Trekkies“ elementaren Frage beschäftigen. Wie oft starb Captain Kirk, wenn er durch den Transporter der Enterprise geschickt wurde? Ach ja. Da wäre ja auch noch die interessante Frage, ob wir wirklich wollen, dass Amazons mit dem Internet verbundene und autonome Überwachungsroboter in unseren Häusern umherstreifen? Außerdem heute mit dabei in unseren Lesetipps: Ein Entwickler steht unter Verdacht, Facebook 178 Mio. Datensätze gestohlen zu haben und CoinMarketCap wurde anscheinend erneut zum Ziel eines Hackerangriffs.

Lesetipps: Beam mich hoch Scotty – oder wie oft starb Captain Kirk, wenn er durch den Transporter der Enterprise geschickt wurde?

Egal, ob man nun ein Fan von Raumschiff-Enterprise ist oder nicht. Zumindest ein paar Folgen hat doch jeder von uns schon gesehen. Und ja, ein paar Sachen aus dem Star Trek-Universum hätte wohl so manch einer von uns auch gerne bei sich zuhause. Alleine die Aussicht, uns mal eben irgendwohin „beamen“ zu lassen, würde uns ungeahnte und wie Spock sagen würde „faszinierende“ Möglichkeiten eröffnen.

Die deutsche Physikerin Sabine Hossenfelder hat sich jetzt Gedanken zu eben diesem „irgendwohin beamen“ gemacht.

Stirbt Captain Kirk, wenn er durch den Transporter geht? Wird er nur in ein anderes Medium umgewandelt, woanders hingeschickt und wieder zusammengesetzt? Oder stirbt das Original und es wird anderswo eine Kopie von ihm erstellt?

Sabine Hossenfelder

Ein Programmierer klaut 178 Millionen Datensätze von Facebook

Der aus der Ukraine stammende Programmierer Alexander Solonchenko sorgt für Schlagzeilen, weil er angeklagt wurde, mehr als 178 Millionen Datensätze von Facebook gestohlen zu haben. Wie es dazu kam? Na ja, Daten zu klauen ist eine Sache. Sie dann verkaufen zu wollen, eine komplett andere. Zum Verhängnis wurde dem Entwickler dann nämlich eine „klitzekleine“ Nachlässigkeit beim Versuch, die geklauten Daten weiterzuverkaufen. :D

Alexander Solonchenko hat hierfür allerdings den gleichen Nutzernamen, mit dem er sich auch bei anderen Diensten angemeldet hat, verwendet. Über Job-Portale und E-Mail-Accounts ist es Facebook daraufhin gelungen, den Angreifer zu identifizieren.

winfuture.de

Zu dieser Schlagzeile fällt einem wirklich nicht mehr viel ein, finde ich.

Lesetipps: Die Geschichte von Ransomware-Angriffen, was sie sind und wie Unternehmen sich schützen können

Die Tatsache, dass Ransomware-Angriffe für immer mehr Schlagzeilen sorgen, dürfte kaum einem entgangen sein. Und dass die Aufklärung und auch die Sensibilisierung zum Thema Cybersicherheit vielerorts immer noch mangelhaft bis nicht oder kaum vorhanden sind, ist leider auch eine Tatsache. Ein guter Grund wie ich finde, dieses Thema heute hier in unseren Lesetipps mit einzubauen.

In dieser Folge wirft das Team von Hak5 einen Blick auf die Geschichte von Ransomware-Angriffen, was sie sind und wie sich Unternehmen schützen können.

Privatsphäre, Privacy

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Hackerangriff auf CoinMarketCap – 3,1 Mio. geklaute E-Mail-Adressen in Hackerforen geleakt

Was wären unsere Lesetipps ohne die regelmäßigen Hacker- oder auch Ransomware-Angriffe? Hinter dieser durchaus spannenden Schlagzeile verbirgt sich eine ziemlich interessante Geschichte. Denn immerhin finden sich derzeit in diversen Hackingforen ca. 3,1 Mio. geklaute E-Mail-Adressen von CoinMarketCap zum Tausch oder Verkauf. Damit überbietet man sogar noch den kürzlichen Datenklau bei Coinbase um Welten.

Lesetipps: Amazon und seine Überwachungsroboter

Also ich finde die Idee hinter dieser Schlagzeile ziemlich gruselig. Ich komme ja schon mit dem Gedanken nicht klar, dass es Menschen gibt, welche sich freiwillig eine Wanze wie z. B. Alexa ins Wohnzimmer stellen. Und auch sonst ist Überwachung bei Amazon leider immer wieder ein Riesen-Thema. Wenig verwunderlich also, dass ich die Vorstellung mehr als nur gruselig finde, einen völlig autonomen Überwachungsroboter von Amazon durch meine Wohnung pendeln zu sehen. :D

Geht es nach Sony, leben wir 2050 alle auf künstlichen Inseln im Meer

Zum Abschluss unserer Lesetipps gibt es noch eine ziemlich interessante News zu Sony und seinen Ideen bezüglich unserer Zukunft. Eigentlich ist dieses gemeinsame Projekt von Sony-Designern und Science-Fiction-Autoren ja schon Ende August publiziert worden, aber für gewisse Dinge ist es ja bekanntlich nie zu spät. Schon gar nicht für so einen spannenden Lesetipp. :D

So, das war es auch schon wieder für diesen Sonntag mit meinen Lesetipps für euch. Ich und das Team der Tarnkappe würden uns sehr freuen, wenn ihr auch nächsten Sonntag wieder mit dabei sein würdet. Wenn ihr Fragen, Anregungen oder auch Kritik rund um die Lesetipps habt, dürft ihr diese, wie immer, gerne entweder bei uns im Forum oder in unserer Telegram-Gruppe loswerden.

Bleibt mir nur noch euch allen einen schönen Sonntag zu wünschen. Ich hoffe, dass ihr beim Lesen genauso viel Spaß hattet wie ich beim Schreiben. Kommt gut in die neue Woche und bleibt gesund.

Tarnkappe.info

Sunny

Sunny schreibt seit 2019 für die Tarnkappe. Dort verfasst er die Lesetipps und berichtet am liebsten über Themen wie Datenschutz, Hacking und Sharehoster. Aber auch in unserer monatlichen Glosse, bei den Interviews und in „Unter dem Radar“ – dem Podcast von Tarnkappe.info, ist er immer wieder anzutreffen.