Lesetipps: Hacker-Söldnertruppen, dein Computer gehört dir nicht, Spione

Lesetipps: Hacker-Söldnertruppen und böse Spione. Unser Computer gehört uns nicht. Donald Trump will unbedingt noch eine letzte Schlagzeile.

Lesetipps: Hacker-Söldnertruppen, dein Computer gehört dir nicht, Spione
Bild: PactoVisual, thx!

Heute lernen wir in unseren Lesetipps, dass unser Computer eigentlich nicht uns gehört. Krasse Ansage, oder? Spannend wird es, wenn wir uns mit Hacker-Söldnertruppen und bösen Spionen beschäftigen. Auch von Donald Trump gibt es heute noch einmal eine Schlagzeile. Immerhin, mittlerweile sind es 31 Firmen die auf seiner Abschussliste stehen. Ganz oben mit dabei? Wer hätte das gedacht? Richtig, Huawei. Und nicht zu vergessen, Neues aus dem DSGVO-Dschungel haben wir heute auch noch im Gepäck. Es wird wieder spannend. Versprochen. :D


Lesetipps: wegen chinesischer Spionage – Steuersoftware für F-35 Kampfjet muss neu geschrieben werden

Dass Spionage kein Kavaliersdelikt ist, wusste schon James Bond. Aber auch Dr. James Lewis kann ein Lied davon singen. Denn immerhin geht es hier nicht um irgendeine abhanden gekommene interne Information. Nein, man muss aus Sicherheitsgründen die gesamte Steuersoftware für den ohnehin schon sehr teuren F-35 Kampfjet neu schreiben. Ganz klar eine Schlagzeile und ein spannender Lesetipp für euch. Chinesen hatten Zugriff auf Software des F-35-Kampfjets.

Das Kronjuwel der Kryptografie

Wie diese Schlagzeile schon vermuten lässt, geht es nicht um die Kronjuwelen der Königin von England. Das wäre auch kaum eine passende Schlagzeile für unsere Lesetipps. Wenn aber drei Forscher sich zusammentun und ihnen im Bereich der Kryptografie ein Durchbruch gelingt, dann auf jeden Fall. Genauer gesagt, geht es um die sogenannte „Indistinguishability Obfuscation„. Wirklich sehr spannend. Ganz klar ein interessanter Lesetipp für jeden, der sich für Kryptografie interessiert. Computer Scientists Achieve ‘Crown Jewel’ of Cryptography.

Lesetipps: BlackBerry entdeckt neue Hacker-Söldnertruppe

Ransomware-as-a-Service (RaaS) ist den meisten von uns bestimmt schon ein Begriff. Nicht ganz so geläufig aber sind uns die ganzen neuen Hacker-Söldnertruppen. Not macht eben erfinderisch. Denn immerhin. Gleich fünf neue Anbieter sind dieses Jahr aufgetaucht. Und nein. Die meisten kommen nicht aus Russland oder China. Sie kommen aus Indien. Eine sehr spannende Schlagzeile, mit sehr vielen Hintergrund-Informationen. BlackBerry discovers new hacker-for-hire mercenary group.


Nein, Dein Computer gehört Dir nicht!

Ja, ich weiß. Und nein, es macht auf den ersten Blick auch wirklich keinen Sinn. Das gebe ich auch gerne zu. Wenn wir uns aber die Zeit nehmen und etwas genauer hinschauen, wird uns ziemlich schnell klar was gemeint ist. Ganz klar keine Mainstream-Schlagzeile, aber auf jeden Fall etwas zum #nachdenken. Denn immerhin. Schon Richard Stallman und sogar Cory Doctorow hatten uns eindringlich davor gewarnt. Your Computer Isn’t Yours.

Lesetipps: Huawei und China Mobile – Zusammenarbeit mit den Streitkräften Chinas

Also ich hätte ja nicht gedacht, dass (noch) US-Präsident Donald Trump da noch einmal einen drauf legt. Und klar, wenn man die rosarote Huawei-Fanboy Brille abnimmt. Also, da könnte schon was dran sein.

Diese Firmen, obwohl vordergründig in Privatbesitz und zivil, unterstützen direkt das Militär der Volksrepublik China, ihre Geheimdienste und Sicherheitskräfte, und unterstützen sie in ihrer Entwicklung und Modernisierung“, schreibt Trump in seinem Erlass. Durch die Ausgabe von Wertpapieren würden diese Firmen unter Ausnutzung von US-Investoren die Entwicklung und Modernisierung chinesischen Militärs finanzieren.“ (heise.de)

Ich denke, da wird es noch die ein oder andere spannende Schlagzeile geben. Trump verbietet Handel mit Wertpapieren 31 chinesischer Konzerne.

DSGVO: 1&1 kommt glimpflich davon

Frei nach dem Motto: „Hey, ihr schützt die Daten von euren Kunden zwar nicht gut genug. Aber es ist ja nichts Schlimmes passiert, oder?„. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber dürfte sich das bestimmt anders vorgestellt haben. Ging es doch um Strafzahlungen in Höhe von 9,55 Millionen Euro. Der Internetanbieter 1&1 hat sich erfolgreich gegen diese Forderung gewehrt. Zahlen muss der Anbieter zwar immer noch, aber das Landgericht Bonn hat die Strafe drastisch gekürzt. Ganz klar ein Lesetipp für euch und ein sehr spannender Artikel von netzpolitik.org. DSGVO: 1&1 muss doch keine Zehn-Millionen-Strafe zahlen.

Das war es schon wieder für diese Woche mit unseren Lesetipps für euch. Es würde mich wie immer sehr freuen, wenn auch dieses Mal für jeden von euch etwas Interessantes, Spannendes oder sogar etwas Lehrreiches mit dabei war. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ihr auch nächste Woche aufs Neue mit von der Partie seid.

Tarnkappe.info

Über den Autor

Sunny schreibt seit 2019 für die Tarnkappe. Dort verfasst er die Lesetipps und berichtet am liebsten über Themen wie Datenschutz, Hacking und Sharehoster. Aber auch in unserer monatlichen Glosse und bei den Interviews ist er immer wieder anzutreffen.