Lesetipps: Epic vs. Apple, Freenode Probleme, Google und die Fakenews

Lesetipps: Eine Insider-Warnung - ist Freenode wirklich nicht mehr sicher? So funktioniert Googles neuer Plan, um gegen Fakenews vorzugehen.

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Bildquelle: ra2studio

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer Tarnkappe.info Lesetipps. Los geht es heute mit einer „Epic vs. Apple“ Schlagzeile. Phil Schiller ist der Ex-Marketing-Chef von Apple. Was er jetzt im Prozess zwischen Apple und Epic ausgesagt hat, wollen wir uns zusammen anschauen. Mit Sorge sehen wir heute auf „Freenode„. Gerüchte über (mögliche) schwere Datenschutzverletzungen verunsichern Nutzer und viele seiner Mitarbeiter gleichermaßen.

Google ist und bleibt der Vater aller Datenkraken. Nichtsdestotrotz, finde ich seinen Ansatz, gegen sogenannte „Fakenews“ vorzugehen nicht schlecht. Die kürzlich von einem Hacker-Angriff betroffene Colonial Pipeline hat immer noch (oder schon wieder?) mit Problemen zu kämpfen und Amazon will auch weiterhin Strafverfolgungsbehörden den Einsatz seiner Gesichtserkennungsplattform verbieten.

Lesetipps: Apples weltweite Entwicklerkonferenz (WWDC) ist ein sehr teurer Spaß

Da kann man mal sehen. Die „Schlacht“ Epic vs. Apple hat auch ein Paar gute Seiten. Denn ohne diese epische Gerichtsverhandlung, hätten wir wohl nie erfahren, was Apple sich seine jährlichen Entwicklerkonferenzen kosten lässt. Apples Ex-Marketing-Chef Phil Schiller, sagte nun vor Gericht aus, dass dieses jährliche Entwicklertreffen, „World Wide Developer Conference“ (WWDC), Apple jeweils sage und schreibe 50 Millionen Dollar kostet. Epic vs. Apple: Ex-Marketing-Chef beziffert WWDC-Kosten auf 50 Millionen Dollar.

Eine Insider-Warnung: ist Freenode wirklich nicht mehr sicher?

Freenode, früher auch bekannt als „Open Projects Network„, ist ein IRC-Netzwerk, welches genutzt wird, um von Gleichgesinnten geleitete Projekte zu diskutieren. Nun scheint es, als ob es intern zu gravierenden Veränderungen kommt.

08:54 -!- ChanServ [ChanServ@services.] hat gekündigt (Grummel) „Meine sogenannten „Freunde“ vom Personal sind dabei, Kontodaten an ein Nicht-Mitarbeiter-Mitglied zu übergeben. Wenn Sie sich um Ihre Daten sorgen, löschen Sie JETZT Ihren NickServ-Account, bevor das passiert.“ (news.ycombinator.com)

Ziemlich krasse Angelegenheit. Also, wenn das alles so stimmt. Anscheinend will man sogar auf ein schwedisches Netzwerk ausweichen, um einer „feindlichen-Übernahme“ vorzubeugen. Ganz klar eine sehr wichtige Schlagzeile für alle Freenode-Nutzer unter euch. Freenode Privacy Breach Report. Auch der eben frisch reingekommene Artikel von golem.de, ist daher ganz klar ein sehr heißer Lesetipp. Freenode-Betreiber ziehen sich zurück.

Rekognition

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Lesetipps: So funktioniert Googles neuer Plan, um gegen Fakenews vorzugehen

Diese andauernden Fakenews sind aber auch wirklich eine sehr nervige Angelegenheit. Eine neue Google-Suchfunktion mit dem Namen „Über dieses Ergebnis„, soll dem nun entgegenwirken. Ob das dann auch alles so funktioniert, wie gedacht, wird sich zeigen.

Wenn Sie bei Google nach etwas suchen, wird eine neue Funktion namens „Über dieses Ergebnis“ unter einer bestimmten Website in Ihrer Ergebnisliste angezeigt. Diese zeigt Ihnen, wie die Website sich selbst beschreibt, was andere Websites über sie sagen und ihre Wikipedia-Seite, sodass Sie eine fundierte Entscheidung darüber treffen können, welchen Websites Sie vertrauen können. Die Funktion „Über dieses Ergebnis“ wird nach und nach eingeführt.“ (cnet.com)

Ich persönlich glaube ja, dass die Mehrzahl der User mit dieser neuen Funktion nicht wirklich Fakenews von einer echten und richtigen Schlagzeile unterscheiden können wird. Aber klar, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. :D Google tackles fake news in Search update. Here’s how it works.

Amazon: Rassistische Erkennungssoftware weiterhin Tabu für Strafverfolgungsbehörden

Erst gestern hatten wir in unserer Telegram-Gruppe wieder dieses Thema. Genauer gesagt, ging es um Amazons „Ring„. Nicht umsonst gelten Amazons Video-Türklingeln als das größte zivile Überwachungsnetzwerk, das die USA je gesehen hat. Amazons KI-gestützte Erkennungsplattform namens Rekognition, ist zwar nicht ganz so bekannt, sorgt aber auch immer wieder für negative Berichte. Nun hat Amazon beschlossen, dass diese, als rassistisch eingestufte Erkennungssoftware, auch weiterhin nicht von Ermittlungsbehörden genutzt werden darf. Amazon: Polizei darf weiterhin nicht die Gesichtserkennungssoftware nutzen.

Lesetipps: Colonial Pipeline – erneuter Netzwerkausfall nach Hacker-Angriff

Die Geschichte mit diesem Hacker-Angriff auf die Colonial Pipeline, hatte ja in letzter Zeit für ganz schön viel Wirbel gesorgt. Nachdem der Ransomware-Angriff Colonial gezwungen hatte, sein gesamtes Netzwerk abzuschalten, ging Tausenden von Tankstellen im Südosten der USA der Kraftstoff aus. Verständlich also, dass die Nachricht über einen erneuten Ausfall der Pipeline gestern kurzfristig für Aufregung unter den amerikanischen Autofahrern gesorgt hatte. :D Colonial Pipeline Hit by Brief Network Outage Amid Efforts to Harden System.

Das war es auch schon wieder für heute mit unseren Lesetipps. Wie üblich freue ich mich auf eure Kommentare im Forum oder alternativ in unserer Telegram-Gruppe. Schaut doch einfach mal bei uns rein! Euer Feedback ist uns immer sehr willkommen! Super wäre es, wenn ihr auch morgen wieder mit dabei seid. :)

Tarnkappe.info

Sunny schreibt seit 2019 für die Tarnkappe. Dort verfasst er die Lesetipps und berichtet am liebsten über Themen wie Datenschutz, Hacking und Sharehoster. Aber auch in unserer monatlichen Glosse und bei den Interviews ist er immer wieder anzutreffen.