Lesetipps: eine sterbende Branche, Fake-Rezensionen, teure Privatsphäre

Lesetipps: Privatsphäre im Netz? Dann zahlt gefälligst auch dafür. Google lässt Tracking-Branche sterben. Amazon - Handel mit Fake-Rezensionen

Lesetipps
Bild: PactoVisual, thx!

Heute erfahren wir in unseren Lesetipps wie man in den USA Pläne schmiedet. Ihr wollt Privatsphäre im Netz? Dann zahlt gefälligst auch dafür. Das amerikanische FBI warnt uns einmal mehr vor (sehr) bösen Hackern. Und Onkel Google lässt die Tracking-Branche einen langsamen Tod sterben. Aber ist das wirklich ein Grund uns zu freuen? Auch nicht wirklich erfreulich sind allerdings die vielen Fake-Rezensionen auf Amazon. Nachdenklich stimmen sollte uns der belgische Aufstand gegen Chinas Handelsgiganten. Es wird wieder spannend. Versprochen. :D

Lesetipps: US-Regierungsbehörden von Hackern beklaut

Also diese Schlagzeile hat mich schon ein wenig schmunzeln lassen. Da ist es irgendwelchen Hackern doch tatsächlich gelungen US-Regierungsbehörden zu beklauen. Und ganz eindeutig mussten sie sich dafür mega anstrengen. Ihre Köpfe haben bestimmt schon geraucht, ihre Tastaturen fingen an zu glühen. Dann hatten sie es endlich geschafft. Nutzer: „admin“ Passwort: „admin„. Herrlich. Auf jeden Fall eine spannende Schlagzeile für unsere Lesetipps. FBI: Hackers stole source code from US government agencies and private companies.

Aufstand gegen Chinas Handelsgiganten

Alibaba ist vielen von uns ein Begriff. Nein, ich meine nicht den Typen mit seinen 40 Räubern. Als sehr erfolgreicher Amazon-Rivale versucht sich Alibaba schon seit Längerem weltweit einen Namen zu machen.

Der Konzern schaffte 2019 in China an einem einzigen Tag, dem Singles‘ Day am 11. November, Umsätze von 32 Milliarden Euro. Mit seiner 700-Milliarden-Euro-Börsenbewertung gehört Alibaba zu den zehn teuersten Firmen der Welt.“ (netzpolitik.org)

Nun will sich der Amazon-Rivale in Belgien niederlassen. Warum deswegen gerade belgische Klimaaktivist:innen auf die Palme gehen, erfahren wir in dem spannenden Artikel von netzpolitik.org. Alibaba in Belgien – Aufstand gegen Chinas Handelsgiganten.

Lesetipps: Fake-Rezensionen – der Handel mit gefälschten Amazon-Bewertungen

Also das ist wirklich spannend. Und ja, ich weiß. Dass den Bewertungen auf Amazon nicht immer zu trauen ist, war ja bekannt. Warum dann also diese Schlagzeile? Nun, weil das Ausmaß wirklich erschreckend ist. Mit welchen Tricks die Firmen dabei vorgehen, ist wirklich beeindruckend. Ganz klar ein Muss für eure Lesetipps. So läuft der Handel mit gefälschten Amazon-Bewertungen.

Wie Google die Tracking-Branche langsam dahinsiechen lässt

Das sollte doch eigentlich eine positive Schlagzeile sein – oder? Schließlich wären wir doch alle froh, wenn dieses Tracking endlich ein Ende hätte. Aber es ist wie immer. Leider ist nicht alles Gold was glänzt. Und klar, die Tatsache, dass „Onkel“ Google Tracking unterbinden will, hört sich erst einmal ganz gut an. Nur bei sich selber macht Google da natürlich eine Ausnahme. J. R. R. Tolkien (Herr der Ringe) und natürlich Mike Kuketz haben das ganz gut erkannt. „Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden„. Ein toller Artikel von Mike Kuketz und ein wichtiger Lesetipp für euch. Wie Google die Tracking-Branche langsam dahinsiechen lässt.


Lesetipps: Ihr wollt Privatsphäre im Netz? – Das könnte teuer werden!

Privatsphäre im Netz ist leider kein Grundrecht. Schon dreimal nicht in den USA. Eine traurige Schlagzeile, welche uns zu denken geben sollte.

Der Preis für die Privatsphäre ändert sich von 3,50 Dollar auf „fünf oder zehn Dollar“, je nachdem, wen man fragt und welche Art von Privatsphäre in Betracht gezogen wird, aber eines ist klar: Wenn man irgendeinen Preis dafür festlegt, entwertet man seine ursprüngliche Bestimmung als unveräußerliches Menschenrecht.“ (privateinternetaccess.com)

California votes to “expand” privacy laws to allow companies to make you pay for privacy.

Über 20 Millionen Nutzerdaten im Darknet aufgetaucht

Hier geht es um BigBasket. In Indien 2011 mithilfe von Alibaba gegründet, ist es mittlerweile eines der größten Unternehmen dieser Art in Indien. Und immerhin. Wir reden hier von mehr als 20 Millionen Nutzerdaten, die im Darknet aufgetaucht sind. Alleine schon der Verkaufspreis dieser enormen Datenbank wäre eine Schlagzeile wert. Sage und schreibe 40.000 US-Dollar möchte man dafür haben. Nicht schlecht. Ich bin gespannt, wie sich die Firma dazu äußern wird. Over 20 Million BigBasket Customers Data Exposed in DarkWeb.

Das war es schon wieder für heute mit unseren Lesetipps für euch. Es würde mich wie immer sehr freuen, wenn auch dieses Mal für jeden von euch etwas Interessantes, Spannendes oder sogar etwas Lehrreiches mit dabei war. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ihr auch morgen aufs Neue mit von der Partie seid.

Tarnkappe.info

Über den Autor

Sunny schreibt seit 2019 für die Tarnkappe. Dort verfasst er die Lesetipps und berichtet am liebsten über Themen wie Datenschutz, Hacking und Sharehoster. Aber auch in unserer monatlichen Glosse und bei den Interviews ist er immer wieder anzutreffen.