Lesetipps: 17. März 2016

Lesetipps

Beitragsbild Markus Spiske, thx! (CC0 1.0)

In unseren Lesetipps finden sich Interessantes, Kurioses und Wissenswertes aus den Weiten des Netzes, das wir hier aus dem einen oder anderen Grund nicht in aller Ausführlichkeit aufgreifen können. Unter anderem geht es diese Woche um Urheberrechtsprobleme bei einem Star-Trek-Fanfilm, E-Sport und den NSA-Untersuchungsausschuss.

Nix Facebook: Deutsche Unternehmen kommunizieren lieber per Fax (heise online)

Im Umfeld der IT-Messe CeBIT stellt der IT-Branchenverband BitKom fest, dass deutsche Unternehmen der Digitalisierung nach wie vor skeptisch gegenüber stehen. So nutzen sie beispielsweise weitaus seltener als Unternehmen aus anderen Ländern soziale Medien zur betrieblichen Kommunikation, sondern setzen nach wie vor eher auf altmodische Kommunikationsmittel wie das Fax.

Klage gegen “Star Trek”-Fans: Hollywood-Studios beanspruchen Klingonisch für sich (Spiegel Online)

Star-Trek-Fans in den USA haben per Crowdfunding mehr als eine Million US-Dollar gesammelt, um ihr ehrgeiziges Fanfilm-Projekt “Axanar” zu realisieren. Vorerst liegt dieses Projekt aber auf Eis: Paramount Pictures und CBS Studios, die die Rechte an “Star Trek” halten, sind der Ansicht, dass “Axanar” ihre Urheberrechte verletzt. So sollen unter anderem die fiktive Sprache Klingonisch, Ausdrücke wie “Phaser” und “Beamen” sowie Besonderheiten bei Kostüm und Maske, etwa die spitzen Ohren der Vulkanier und die zerfurchte Stirn der Klingonen, urheberrechtlich geschützt sein. Auch der Titel des Films, “Axanar”, erregt Anstoß: Der Begriff sei erstmals in einer “Star Trek”-Folge von 1967 aufgetaucht.

Kaspersky-Schätzung: 15 US-Dollar Schwarzmarktpreis für einen gehackten Steam-Account (Kaspersky Newsroom)

Die populäre Gaming-Plattform Steam ist schon lange ein attraktives Ziel für Hacker. Nun legt das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab Zahlen vor: rund 15 US-Dollar (13,25 Euro) soll ein gehackter Steam-Account auf dem Schwarzmarkt wert sein.

Google could pay you $100K if you can hack a Chromebook (The Next Web)

Google ist bekannt dafür, im Rahmen seines Bug-Bounty-Programms umfangreiche Prämien für dokumentierte Sicherheitslücken zu zahlen. Nun hat der IT-Gigant die Prämie für das Hacken des Chromebook noch einmal verdoppelt: es winken nun 100.000 US-Dollar (gut 88.300 Euro).

E-Sport: “Es ist sauschwer, an der Spitze zu bleiben” (Golem)

E-Sport wird zunehmend populär. Dementsprechend winken auch den Spielern immer mehr Geld und Prestige. Doch die Szene hat auch ihre Schattenseiten: Die Konkurrenz ist groß und Fehler werden hart bestraft, berichten erfahrene Gamer.

Streit um Störerhaftung: EuGH-Anwalt gegen Verschlüsselung offener WLANs (Golem)

Die Störerhaftung ist, insbesondere im Fall offener WLANs, äußerst umstritten. Nun hat der  EuGH-Generalanwalt sie abgelehnt. Das lässt die Diskussion um eine mögliche Abschaffung des kontroversen deutschen Gesetzes neu aufflammen.

Steinmeier will von NSA-Spionage nichts gewusst haben (tagesschau)

Im NSA-Untersuchungsausschuss behauptet Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), von den unzulässigen Abhör-Programmen der US-Behörden nichts gewusst zu haben, obwohl er von 1999 bis 2005 als Kanzleramtschef unter anderem für die Nachrichtendienste zuständig war.

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