Lesetipps: 11. April 2016

Lesetipps

Beitragsbild Andrys, thx! (CC0 1.0)

Die Lesetipps beinhalten interessante und lesenswerte Artikel von Kollegen, die wir für euch in der Weite des Netzes gefunden haben. Diesmal geht es unter anderem um die Überwachungs-Software “Galileo”, das umstrittene Privacy-Shield-Abkommen sowie die Instant Messenger WhatsApp und Signal.

Hacking Team darf Software Galileo nicht mehr einfach so außerhalb Europas verkaufen (netzpolitik.org)

Schon lange ist der Export von Überwachungs-Software umstritten. Nun wurde dem italienischen Anbieter “Hacking Team” verboten, seine Remote-Control-Software “Galileo” (mit der sich fremde Rechner übernehmen und fernsteuern lassen) außerhalb Europas zu verkaufen.

With Iceland’s Pirate Party Surging in the Polls, Its Government Resists New Elections (The Intercept)

Die isländische Piratenpartei, der unter anderem die ehemalige WikiLeaks-Aktivistin Birgitta Jonsdottir angehört, hat derzeit ausgezeichnete Umfrage-Ergenisse. Doch noch versuchen die etablierten Regierungsparteien, trotz des Rücktritts von Premier Sigmundur Davíð Gunnlaugsson im Zusammenhang mit den “Panama Papers“, Neuwahlen zu verhindern.

Privacy Shield: Bundesregierung vertraut auf US-Versprechen (netzpolitik.org)

Auf Anfrage hin erklärte die deutsche Bundesregierung erneut ihre Unterstützung für das umstrittene Datenaustausch-Abkommen “Privacy Shield” zwischen der EU und den USA. Sie sprach sich für eine schnellstmögliche Umsetzung des Abkommens aus und drückte ihr Vertrauen in die US-Verbündeten aus, die im Abkommen vorgegebenen Bedingungen auch einzuhalten.

Verschlüsselung im Test: Whatsapp hält sein Versprechen (heise online)

Die Journalisten und Technik-Fachleute von heise Security haben die kürzlich eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des Smartphone-Messengers WhatsApp überprüft. Ihr Urteil fällt positiv aus.

Krypto-Messenger Signal kommt auf den Desktop (heise open)

Der Instant Messenger Signal ist besonders auf Sicherheit und Datenschutz ausgerichtet, quelloffen und wurde sogar von Edward Snowden persönlich empfohlen. Bislang gab es die Software für Android und iOS. Nun steht sie – zumindest Chrome-Nutzern – auch auf dem Desktop zur Verfügung.

Windows XP ist nicht totzukriegen: 11 Prozent Marktanteil (Futurezone)

Windows XP ist mittlerweile 15 Jahre alt und erhält schon seit zwei Jahren keine Updates mehr. Dennoch hat das Betriebssystem noch immer einen Marktanteil von 11 Prozent und ist damit (nach Windows 7 und Windows 10) das dritthäufigste Desktop-Betriebssystem. Das stellt ein ernst zu nehmendes Sicherheitsproblem dar.

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