Lesetipps: 09. März 2016

Article by · 9. März 2016 ·

Erste Ausgabe einer neuen Rubrik bei Tarnkappe.info: den Lesetipps. Hier tragen wir Artikel, Kommentare und sonstige Medien zusammen, die wir für interessant halten, denen wir uns aber nicht selbst in Ausführlichkeit widmen können oder die die Kollegen anderenorts schon erschöpfend behandelt haben. Heute unter anderem mit dem Telekommunikations-Konzern Telefónica, 4chan-Gründer Christoper “moot” Poole und einem Urteil des Landgerichts Flensburg (allerdings ohne Maus oder Elefant). Viel Spaß beim Lesen!

Telefónica: Zusatzkosten für Telefonate und SMS-Versand zwischen O2 und E-Plus entfallen (onlinekosten.de)

Im Zuge der Fusion zwischen O2 und E-Plus (Base) macht Mutterkonzern Telefónica nun den nächsten Schritt. Künftig sollen Telefonate und SMS zwischen den beiden Netzen zum internen Tarif abgerechnet werden.

Entwickler-Konferenz holt Pirate-Bay-Gründer nach Wien (Futurezone)

Pirate-Bay-Mitbegründer Peter Sunde wird am 13. April einen Vortrag auf der Wiener Entwickler-Konferenz “We Are Developers” halten. Er wurde von den Veranstaltern der Konferenz als Keynote-Speaker engagiert.

The founder of 4chan joins Google, presumably to work on Google+ (Ars Technica)

Google hat den kontroversen 4chan-Gründer Christopher “moot” Poole eingestellt. Woran Poole genau arbeiten soll, ist noch nicht bekannt. Die Formulierung im Google-Blog legt allerdings nahe, dass er sich dem – bislang mäßig erfolgreichen – sozialen Netzwerk Google+ widmen soll.

Twitter reportedly suspending Anonymous accounts associated with #OpISIS (The Next Web)

Angeblich wurden mehrere Twitter-Accounts des Hacktivisten-Kollektivs Anonymous vom Betreiber ohne Vorwarnung deaktiviert. Diese sollen in die “#OpISIS”, eine Operation von Anonymous-Aktivisten gegen das islamistische Terror-Netzwerk ISIS, involviert gewesen sein. Es wird vermutet, dass es sich um einen Kollateralschaden im Rahmen von Twitters Bemühungen zur Stilllegung der Konten extremistischer Gruppen handelt.

Filesharing: Anschlussinhaber haftet nicht für die Rechtsverletzung eines Mitbewohners (onlinekosten.de)

Das Landsgericht Flensburg kam in einem aktuellen Urteil zu dem Schluss, dass Anschlussinhaber nicht automatisch für illegales Filesharing ihrer Mitbewohner verantwortlich gemacht werden können. Das Urteil erging in einem Berufungsverfahren. Der Anschlussinhaber war wegen illegalen Filesharings in erster Instanz zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt worden. Er konnte dem Gericht jedoch im Berufungsverfahren, unterstützt vom auf Internetrecht spezialisierten Rechtsanwalt Christian Solmecke, glaubhaft machen, dass auch sein damaliger Mitbewohner als Verdächtiger in Frage kommt. (Korrektur: Laut WBS Law waren es nur 500, keine 5.000 Euro!)

Beitragsbild: „News“ bei Sina Demiral@DeviantArt

 

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