Was haltet ihr vom neuen „Apple MacBook Neo“?

Was haltet ihr vom neuen „Apple MacBook Neo“?

Das MacBook Neo ist ein überraschend gutes Notebook für 699 Euro!

Das neue MacBook Neo fühlt sich wie ein typisches MacBook an, d. h. man muss keine Kompromisse in Bezug auf Gehäusequalität, das Tippgefühl oder auch den Bildschirm eingehen. Der Bildschirm ist freilich nicht so gut wie der des MacBook Air, aber er ist auch nicht so weit davon entfernt, und in Anbetracht des niedrigen Preises ist die Qualität wirklich gut. Das Panel unterstützt weder den P3-Farbraum (was nicht weiter schlimm ist) noch True Tone, obwohl ein Helligkeitssensor integriert ist. Dafür bietet der Bildschirm scharfe Bilder und akkurate Farben, so dass sogar die Bildbearbeitung möglich ist. Es gibt kein PWM-Flimmern, aber der Bildschirm verwendet temporales Dithering. Die Helligkeit ist mit mehr als 500 cd/m² gut, auch wenn es im Vergleich zum MacBook Air stärker spiegelt.

In Bezug auf die Leistung ist der A18-Pro-Smartphone-Prozessor überraschend leistungsstark und bietet im Vergleich zu den Snapdragon-X-CPUs der Einstiegsklasse von Qualcomm mehr Single-Core- sowie Grafikleistung, nur die Multi-Core-Leistung ist geringer. Für alltägliche Aufgaben ist sie aber immer noch ausreichend, und das Gesamterlebnis fühlt sich flott an. Sicher, intensives Multitasking wird ein Problem sein und auch die 8 GB RAM sehr schnell füllen, aber das ist ohnehin nicht das typische Nutzerszenario für das MacBook Neo. Und wenn man es leicht hält und hauptsächlich die nativen Apps von Apple verwendet, wird es ein sehr flotter und lautloser täglicher Begleiter sein. Während weder der Arbeitsspeicher noch die SSD aufgerüstet werden können, ist die Reparierbarkeit der Komponenten überraschend gut (kein Klebstoff, alle Teile zugänglich).

Es gibt weitere Nachteile: Man erhält nur zwei USB-C-Anschlüsse, und einer davon ist auf den alten 2.0-Standard beschränkt, kann aber zumindest zum Laden verwendet werden. Nur das teurere Modell mit 512-GB-SSD-Speicher verfügt über Touch-ID, aber das größte Problem ist unserer Meinung nach definitiv das Fehlen einer Tastaturbeleuchtung. Die Akkulaufzeit sinkt ebenfalls deutlich, wenn man eine höhere Display-Helligkeit verwendet.
Sicherlich ist das MacBook Air M4 insgesamt ein besseres Gerät, wenn man ein gutes Angebot findet. Es könnte eine Alternative sein, wenn man das 799 Euro teure Modell des MacBook Neo haben möchte. Doch wir glauben, dass das Basismodell für 699 Euro (oder 599 Euro für Kunden aus dem Bildungsbereich) sehr erfolgreich sein wird, und ehrlich gesagt bietet Windows nicht wirklich eine Alternative. Natürlich kann man ein generalüberholtes oder gebrauchtes Gerät erwerben, aber das ist nicht die Zielgruppe für das neue MacBook Neo. Das Neo könnte auch jetzt schon besser sein (A19 Pro mit 12 GB RAM, beleuchtete Tastatur), aber wir sind uns ziemlich sicher, dass es damit teurer geworden wäre, und Apple möchte wahrscheinlich einige Dinge für eine verbesserte zweite Generation des MacBook Neo aufheben.

Pro:

  • hochwertiges und stabiles Aluminium-Gehäuse
  • immer lautlos
  • heller IPS-Bildschirm mit sehr genauen Farben und sRGB
  • gute Systemleistung
  • komfortable Eingabegeräte
  • gute Lautsprecher
  • lange Akkulaufzeit bei 150 cd/m²
  • kein PWM
  • verbesserte Reparierbarkeit

Contra:

  • keine Tastaturbeleuchtung
  • nur 8 GB verlöteter RAM/SSD nicht aufrüstbar
  • nur 2x USB-C (1x USB 2.0)
  • Touch-ID nur beim teureren Modell
  • kurze Akkulaufzeit bei hoher Helligkeit
  • langsame Ladegeschwindigkeiten
  • Temporales Dithering und stark spiegelnder Bildschirm

Technische Daten

Display
Bildschirmdiagonale (cm/Zoll) 33.02 cm / 13 Zoll
Bildschirmauflösung 2.408 x 1.506 Pixel
LED Hintergrundbeleuchtung Ja
Helligkeit 500 cd/m²
Bildschirmdiagonale (cm) 33.02 cm
Bildschirmdiagonale (Zoll) 13 Zoll
Bildschirmtyp Liquid Retina Display

Arbeitsspeicher
Arbeitsspeicher-Typ Apple A18 Pro
Arbeitsspeicher-Größe 8 GB

Prozessor
Prozessor Apple A18 Pro Chip (6-Core CPU mit 2 Performance Kernen und 4 Effizienz Kernen 5-Core GPU)
Prozessor-Marke Apple
Prozessor-Modell A18 Pro
Prozessor-Nummer A18 Pro
Anzahl Prozessorkerne 6

NPU (Neural Processing Unit)
Total TOPS (Tera Operations Per Second) 0

Grafikkarte
Grafikkarte A18 Pro
Grafikchipsatz-Hersteller Apple
Grafikspeicher-Typ Apple A18 Pro

Festplatte (Grundgerät)
SSD-Speicher Ja
Anzahl installierter Festplatten 1
Gesamter Speicherplatz in GB 256 GB
Festplatte 1 SSD , 256 GB
Festplattentyp 1.Festplatte SSD
Festplattenkapazität 1. Festplatte 256 GB

Konnektivität
Anschlüsse 1x USB 2 (USB Typ-C), 1x USB 3 (USB Typ-C), 1x 3.5 mm Klinke
WLAN Ja
WLAN (Standards) WLAN 6E (802.11ax)
Bluetooth Ja
Bluetooth-Version 6.0

Ausstattung
Betriebssystem macOS
Integriertes Mikrofon Ja
Integrated AI Assistant Apple Intelligence
KI Funktionen KI Prozessor, Machine-Learning-Fähigkeiten, Natural Language Processing (NLP), Automatisierte Content-Erstellung, Vorausahnende Text- und Tippunterstützung, Spracherkennung, Virtueller Assistent, KI-verbesserte Grafik-, Bild- und Videoverarbeitung
Tastaturbelegung QWERTZ
Künstliche Intelligenz Enthält interne AI Elemente

Kamera
integrierte Webcam Ja
Front-Kamera Auflösung 1080p FaceTime HD Kamera

Energieversorgung
Akku-Laufzeit 16 Stunden
Batterie-/ Akkutyp Li-Ion
Akku-Kapazität 36.5 Wh
Akkulaufzeit Surfen (h) Bis zu 11 Std.
Akkulaufzeit Video-Wiedergabe (h) Bis zu 16 Std.

Update Richtlinie
Modelljahr 2026

Allgemeine Merkmale
Abmessungen (B/H/T) / Gewicht 297.5 mm x 12.7 mm x 206.4 mm / 1230 g


Eure Bewertung zum MacBook Neo…
  • MacBook Neo kann weg!
  • MacBook Neo ist eine echte Kaufoption!
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Im Grunde war es ein Geniestreich von Apple, Prozessoren weiterzuverwenden, die die strengen Anforderungen für die High-End-Modelle knapp verfehlen. Durch die extrem komplexe Bauweise der Apple-Silicon-Prozessoren als Ein-Chip-System (SoC) entsteht in der Produktion zwangsläufig Ausschuss. Teilweise werden Chips mit kleineren Defekten verbaut, indem man einzelne Kerne deaktiviert und diese Prozessoren dann in günstigeren Geräten wie dem Neo einsetzt.

Mit zunehmender Komplexität neuer Prozessor-Generationen stellt sich jedoch die Frage, wie lange das Modell so noch tragbar ist. Sollte die Nachfrage nach diesen Einsteiger-Geräten weiter steigen, wird Apple seine Produktionsstrategie langfristig anpassen müssen. Auch macht sich Apple mit dem Mac Air konkurrenz wo das gleiche Prinzip gilt, das Prozessoren ausserhalb der Spezikationen günstiger angeboten werden.

Für mich persönlich sind das zwar gut verarbeitete Laptops, aber sie bieten in der Basisversion zu wenig Arbeitsspeicher. Zudem stören mich das oft spiegelnde Display und die begrenzte Anzahl an Anschlüssen, die typisch für viele moderne Apple-Geräte sind. Da die Unterstützung für alternative Betriebssysteme wie Linux auf Apple Silicon zwar wächst, aber immer noch Einschränkungen hat, passen diese Geräte nicht zu meinem Workflow.

Wenn ich jedoch die Wahl hätte, würde ich eher ein MacBook Air kaufen, wo ein vollwertigerer M-Prozessor drin ist und die paar hundert Euro drauflegen oder ein gebrauchtes Gerät zulegen, die Apple auch anbietet.

https://geizhals.de/?cmp=3438190&cmp=3743060&active=2

Nicht aufrüstbar bei so etwas Wichtigem wie dem Arbeitsspeicher, das finde ich gelinde gesagt „schwierig“!

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|             | Interconnect /            |
|             | Crossbar / NoC            |
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|                   |                     |
|             +-----+-----+               |
|             | Mem. Ctr. |               |
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                    | (Memory Controller Bus)
                    |
              +-----+-----+
              |  LPDDR5 / |
              |  DDR5 RAM |
              +-----------+

Gandhy, damit hast du im Prinzip recht, jedoch ist der RAM extrem nah an das SoC angebunden (wobei die obige Grafik nur eine vereinfachte Darstellung ist).

Bei modernen Systemen (wie Apples M-Prozessoren) ist der Arbeitsspeicher direkt integriert. Dadurch erreicht er eine massiv höhere Speicherbandbreite von ca. 120 GB/s (M4) bis fast 500 GB/s (M4 Max) im Vergleich zu klassischen PCs, bei denen die Signale den Umweg über das Motherboard nehmen müssen (DRR5 ca. 15 GB/s).

Das bringt gewaltige Vorteile für speicherintensive Anwendungen wie lokale LLMs, Videobearbeitung oder Grafik-Rendering.

1 Like

Und man munkelt ja, dass Apple bald eine Neo-Version vorstellen wird, die einen weiteren Sprung nach vorne macht…

Dort soll dann ein A19 Pro mit 12 GB LPDDR5X-9600 RAM werkeln! Die integrierte GPU soll dann im Gegensatz zu den 5 Kernen hier, mit 6 Kernen @1620 MHz mehr Performance bieten.
Ob der VK-Preis dabei so niedrig bleibt, wie beim aktuellen Neo, steht noch in den Sternen…
Theoretisch wäre das sehr gut möglich, da der Prozzi ebenfalls aus den „Überproduktionen“ kommen soll und Apple auf Grund langjähriger Verträge, nicht so unter der „Speicher-Krise“ leidet, wie andere Hersteller!

Der Chip wird im modernen N3P-Verfahren bei TSMC hergestellt:

Serie: Apple A-Serie
Apple A19 Pro « 	2,6 - 4,26 GHz 	6/6 Kerne	32 MB L3
Apple A19 vergleichen	2,6 - 4,26 GHz 	6/6 Kerne	12 MB L3
Apple A18 Pro vergleichen	2,42 - 4,04 GHz 	6/6 Kerne	
Apple A18 vergleichen	2,42 - 4,04 GHz 	6/6 Kerne	
Apple A15 Bionic vergleichen	2,02 - 3,23 GHz 	6/6 Kerne	32 MB L3
Apple A12 Bionic vergleichen	- 2,49 GHz 	6/6 Kerne	
Apple A6x vergleichen	1,4 GHz 	2 Kerne	
Apple A6 vergleichen	1 GHz 	2 Kerne	
Taktfrequenz 	2600 - 4260 MHz
Cache der Ebene 1 	1,4 MB
Cache der Ebene 2 	22 MB
Cache der Ebene 3 	32 MB
Anzahl der Kerne / Threads 	6/6
2 x 4,3 GHz Apple A19 P-Core
4 x 2,6 GHz Apple A19 E-Core
Fertigungstechnologie 	3 nm
Merkmale 	Neural Engine mit 16 Kernen, USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
GPU 	Apple A19 Pro 6-Core GPU ( - 1600 MHz)
64 Bit 	64-Bit-Unterstützung
Architektur 	ARM 

Auch wenn ich Apple nicht besonders mag, muss ich denen zugestehen, dass sie mit ihrem „Low Cost Consumer Device“ genau zum richtigen Zeitpunkt auf dem Markt erschienen sind! Nämlich zu Zeiten, in denen andere Low-Budget Hersteller wegen exorbitanten Speicherpreisen (bzw. genereller Verfügbarkeiten) in diesem Segment nichts neues bringen werden.

Mit Thunderbold Anschluss lässt sich ja eigtl ziemlich alles machen… Externe RAM , Grafikkarte … anschließen. Ein Betriebssystem darüber verwenden mit derselben Leistung wie bei PCI Anschluss…

Ich will aber bei einem tragbaren Gerät wie einem Notebook gar keinen externen Firlefanz anschließen, weil das die Nutzbarkeit der mobilen Hardware schmälert. Das kann man gut machen, wenn man das Gerät stationär einsetzt, dafür brauche ich dann aber kein Notebook!

Das aktuelle MacBook Neo verfügt über zwei USB‑C-Anschlüsse. Der linke Anschluss kann ein externes Display unterstützen und überträgt Daten mit USB 3-Geschwindigkeit (bis zu 10 GB/s). Der rechte Anschluss überträgt Daten mit USB 2-Geschwindigkeit (bis zu 480 MB/s). Hinzu kommt noch ein 3,5 mm Audioanschluß.

Thunderbolt ist also nur bedingt per Adapter möglich. Das eingesetzte Thunderbolt-Gerät muss zwingend USB-2 / USB-3 unterstützen, um reibungslos zu funktionieren.

Unterwegs ist das natürlich etwas sinnbefreit! :wink: Wenn man aber das MacBook dann auch @Home bzw. @Büro verwenden will, ohne ein Zweitgerät, wäre z.B. eine Dockingstation schon sinnvoll.

Es ist halt ein abgespecktes MacBook und viele denken das Thunderbolt 5 bei allen Appleprodukten Standard ist.

Stimmt so nicht ganz, da PCIe durchgereicht wird zum Thunderbolt-Controller und du damit eine Leistungseinbusse einrechnen musst. Aber wie du RAM extern anbinden willst, musst du dann doch verdeutlichen.