Samstag, 1. August
Hallo zusammen ![]()
Bye-bye Julimond …

… und hier ein kleines Gedicht zum August:
Sonne scheint, Dichter weint
Die Sonne knallt mir auf den Kopf,
ich hab‘ die Sonnenmilch vergessen.
ich müsst auch dringend auf den Topf,
hab wohl wieder zu viel Eis gegessen.
Augustens Pläne sind famos,
sein Licht kann uns die Seel‘ erhellen.
Doch dies Jahr ist bei mir nichts los,
nur Sonnenbrand und Salmonellen.
Was gibt’s sonst noch:
=> Gegenschläge angedroht: Iran warnt USA vor neuen Angriffen - Angesichts von US-Medienberichten über einen geplanten neuen Großangriff auf Ziele in Iran droht Teheran mit Gegenschlägen auf Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Israel und den Golfstaaten. Das berichteten die Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars. Die USA müssten sich bewusst sein, dass Energieanlagen von weltweiter Bedeutung in Saudi-Arabien und in Katar innerhalb der Reichweite iranischer Raketen lägen, hieß es bei Fars weiter. Auch Anlagen in Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden genannt.
=> Nach massivem Widerstand: FIFA gibt Investorenpläne auf - Der Fußball-Weltverband FIFA gibt seine umstrittenen Investorenpläne auf. Der Vorschlag werde nicht weiterverfolgt, erklärte Verbandspräsident Gianni Infantino in einer in der Nacht veröffentlichten Stellungnahme. „Nachdem wir uns alle Standpunkte aufmerksam angehört haben, ist deutlich geworden, dass das Projekt zu Spaltungen geführt hat, die - unabhängig vom Ausmaß der Unterstützung - nicht mehr im Interesse des ursprünglich angestrebten Ziels liegen“, begründete Infantino seine abrupte Kehrtwende.
=> Migrantenandrang in Ceuta: EU berät sich in Krisensitzung - In der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat der große Andrang von Migranten zwar nachgelassen - doch die Folgen der Krise sind in Europa längst nicht vorbei. Heute wollen sich Experten der EU-Mitgliedstaaten in einer Krisensitzung über die Entwicklungen austauschen, wie ein Sprecher der irischen Ratspräsidentschaft mitteilte. Nach Angaben des spanischen Außenministers Jose Manuel Albares sind nahezu alle der mindestens 50.000 irregulär eingereisten Menschen von Ceuta nach Marokko zurückgekehrt.
Quelle
Spruch des Tages:

Heute ist Schweizer Bundesfeiertag

Offiziell wird er als Bundesfeiertag bezeichnet, üblicher im Schweizer Standarddeutschen sind die Bezeichnungen „Bundesfeier“ oder „1. August“. Der Feiertag gedenkt des Bundesbriefs, welcher Anfang August 1291 abgeschlossen wurde. Der Tag wird in der gesamten Schweiz am 1. August begangen und ist dort ein gesetzlicher Feiertag.
Viele Menschen schmücken am Bundesfeiertag ihr Zuhause mit Schweizer-, Kantons- und Gemeindefahnen. Die Beflaggung der öffentlichen Gebäude, Strassen und Plätze ist an den meisten Orten gesetzlich vorgeschrieben. In den Gemeinden finden am Nachmittag oder abends Feiern statt. Gebete für Volk und Vaterland, das Singen der Nationalhymne (Schweizerpsalm) und Glockenläuten gehören meistens dazu.
Oft hält eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens eine Rede und der örtliche Musikverein spielt auf. In der gesamten Schweiz läuten um 20 Uhr alle Kirchenglocken während einer Viertelstunde. Beim Einbruch der Dunkelheit sieht man viele Kinder mit Lampions und überall werden Feuerwerke abgebrannt. Auf vielen Berggipfeln und Anhöhen kann man meterhohe, brennende Holzkegel erkennen, die sogenannten Augustfeuer.
Heute ist auch Welt-Mittelfingertag

Es gibt wohl wenige Gesten, die kulturübergreifend als so obszön aufgefasst werden, wie jemanden den ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen. Demgegenüber versteht man aber natürlich auch, warum sich der ausgestreckte Mittelfinger großer Beliebtheit erfreut. Johnny Cash, Stefan Effenberg, Lemmy von Motörhead usw. – sie allen sind u.a auch mit dieser Geste bekannt geworden. Rechtlich gesehen erfüllt der ausgestreckte Mittelfinger beispielsweise in Deutschland (und vielen anderen Ländern) sogar den Tatbestand der Beleidigung und entsprechend sollte man sich wohl in der Regel hüten, diese Geste – zumindest öffentlich – anzuwenden.
Die Idee dazu, seinen Mitmenschen den Stinkefinger zu zeigen, kommt aber nicht aus den USA, sondern aus einer Agentur in Düsseldorf. Was zuerst primitiv wirkt, enthält bei genauerer Betrachtung dann doch noch eine tiefere Bedeutung: Die Macher fordern weltweit alle Menschen auf, über die Dinge zu sprechen, die sie stören – und das verbunden mit einem Anti-Hass-Aufruf. Ganz kreativ sollen alle in sich gehen und heute auf eine Sache oder eine Person zeigen, die für schlechte Stimmung sorgt.
Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: So hat beispielsweise eine Frau ihre Frisur zu einer Hand mit gespreiztem Mittelfinger geformt. Jemand anderes hat schon einen Mittelfingerkuchen gepacken. Lasst euch was einfallen!
Vorgestern schon - also am 30. Juli - gab’s den diesjährigen Erdüberlastungstag,
Ab diesem Donnerstag verbrauchten die Menschen weltweit mehr Ressourcen, als die Erde in einem Jahr erneuern kann. Mit anderen Worten: Wir lebten so, als ob wir 1,7 Erden zur Verfügung hätten. Das berichtete die Organisation Germanwatch unter Berufung auf Berechnungen des Global Footprint Network mit Sitz in den USA und der Schweiz. Der Tag lag damit schon wieder einen Tag früher als noch im vorausgegangenen Jahr.
Zur Erdüberlastung zählt etwa der Verbrauch an Fischen, Ackerland oder Holz, aber auch die Aufnahmefähigkeit der Erde für Müll und Emissionen. Unter anderem ist die Überfischung zu einem großen Problem geworden.
Ein geringer Teil der Weltbevölkerung ist mit seinem Flugverhalten für einen der wesentlichen Treiber der Klimakrise verantwortlich, sagte Jacob Rohm von Germanwatch. Beispielsweise würden mehr als 60 Prozent der Deutschen angeben, dass sie nur selten oder gar nicht flögen, so die Organisation. Zudem hätten mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung nie ein Flugzeug bestiegen.
Im langjährigen Trend wird der Erdüberlastungstag immer früher erreicht. So war er etwa 1996 auf den 11. Oktober gefallen, die Menschheit hatte damals knapp ein Drittel mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde pro Jahr nachhaltig zur Verfügung stellt. 2006 war es bereits der 28. August, der Ressourcenverbrauch war mehr als 50 Prozent über der Nachhaltigkeitsschwelle; 2016 waren es mehr als 60 Prozent mit dem Erdüberlastungstag am 14. August.
In diesem Jahr würde die Menschheit für einen nachhaltigen Verbrauch 1,73 Erden benötigen. Das letzte Jahr, in dem dieser Wert bei eins lag und der Erdüberlastungstag somit auf den letzten Tag des Jahres fiel, war nach Angaben des Global Foot Print Network 1972.
Der Zeitpunkt, zu dem Länder beginnen, die Erde zu überlasten, wird sehr unterschiedlich angesetzt und die Tage verteilen sich über das ganze Jahr. Den Beginn machte Katar am 6. Februar und als letztes wird Uruguay gelistet für den 17. Dezember 2025.
Eine genaue Aufstellung findet ihr hier.
Weitere besondere Tag für heute sind der Internationale Tag der Kinderlosen, der Tag des Kanons, der Nationale Senf-Tag und der Freundinnen-Tag – der amerikanische National Girlfriends Day, über die sich der interessierte Leser gerne noch selbst weiter informieren kann.
Ansonsten am 1. August:
2024 - Bei einem Gefangenenaustausch zwischen Russland und mehreren westlichen Ländern werden 26 Inhaftierte freigelassen. Der Westen überstellt den sogenannten Tiergartenmörder aus Deutschland und neun weitere Personen. Im Gegenzug kommen 16 westliche Staatsbürger und russische Oppositionelle frei.
2021 – Tennisspieler Alexander Zverev ist der erste deutsche Olympiasieger im Herren-Einzel. Der Hamburger gewinnt in Tokio das Finale gegen den Russen Karen Chatschanow 6:3, 6:1 und feiert damit den bis dahin größten Erfolg seiner Karriere.
2019 - Frauen in Saudi-Arabien dürfen jetzt ohne Zustimmung eines Mannes reisen. Das bestimmt ein Dekret von König Salman. Bislang brauchten Frauen dafür die Erlaubnis eines männliches Vormunds. Seit 2018 ist ihnen das Autofahren gestattet.
2017 - Im Berliner Bahnhof Südkreuz beginnt ein Test mit Überwachungskameras zur Gesichtserkennung von Passanten. So will das Bundesinnenministerium Erkenntnisse zur Abwehr von Terrorgefahren gewinnen. Datenschützer haben Bedenken.
2014 - Das einheitliche europäische Zahlungsverfahren Sepa tritt für Unternehmen und Vereine in Kraft. Diese dürfen Lastschriften und Überweisungen in Euro nur noch im Sepa-Format tätigen.
2013 - Der frühere US-Geheimdienstexperte Edward Snowden erhält vorübergehend Asyl in Russland. Er kann nach mehr als fünf Wochen den Moskauer Flughafen Scheremetjewo verlassen und darf ein Jahr in Russland bleiben.
2012 - Lastwagen ab zwölf Tonnen Gesamtgewicht müssen künftig auf 1135 Kilometern Bundesstraße Mautgebühr zahlen. Die Mautpflicht gilt nun zusätzlich auf 84 Bundesstraßen-Abschnitten.
2008 - Die Finanzbehörden beginnen mit der Einführung der neuen einheitlichen Steuernummer für alle Bürger. Die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) gilt ein Leben lang.
2001 - Das »Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft« (Lebenspartnerschaftsgesetz, LPartG) tritt in Kraft. Damit werden gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland erstmals rechtlich anerkannt.
Ernst Jandl wäre heute übrigens 101 geworden (†74)[/B], österreichischer Dichter, Schriftsteller, Übersetzer sowie u. a. Träger des Georg-Büchner-Preises (1984), der vor allem für seine experimentelle Lyrik bekannt wurde.
Von letzterem stammt der Ausspruch „Die Rache der Sprache ist das Gedicht“.
Ein Beispiel seines Schaffens:
[I]loch
loch
loch doch
so loch doch
so loch doch schon
so loch doch
loch doch
loch
üch loch müch kronk[/I]
Fein, oder? Bekannter dürfte allerdings das Gedicht sein, dass so anfängt:
tür auf
einer raus
einer rein
vierter sein …






















