Scattered Spider: Verhaftet wegen Windows?


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Scattered Spider: Microsofts GDID half bei der Identifizierung eines Verdächtigen. So rücken Bedenken zur Windows‑Telemetrie erneut in Fokus.

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Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wo und bei welchen Kommunikationen wird die GDID übermittelt?

Wenn z.b. vom Phishing die rede ist, wie kommt man da auf die GDID?

Telemetriedaten werden bei Microsoft nicht zu einem einzigen festen Zeitpunkt versendet, sondern kontinuierlich im Hintergrund. Der Dienst, der diese Daten sammelt, heißt Connected User Experiences and Telemetry-Dienst (oft kurz DiagTrack genannt).

Häufigkeit: Datenpakete werden in sehr kurzen Abständen (teilweise mehrmals pro Stunde) verschlüsselt an Microsoft gesendet

Anlass: Der Versand erfolgt meist ereignisgesteuert – zum Beispiel wenn Programme abstürzen, Updates installiert werden oder das System hochfährt.

Inhalt: Microsoft sammelt technische Daten (Diagnosedaten, Treiberinfos, Stabilität), um Fehler zu beheben und das System zu verbessern

Alles wird gern darauf geschoben, „Das System zu verbessern…“ :blush:
Ich finde ja, das ist Ansichtssache…

iwie finde ich den Move von Microsoft cool. da hat es den richtigen getroffen.

was ms da macht geht gar nicht, ich habe im pihole versucht alles zu blocken was damit zu tun hat. vielleicht sollte ich das mal prüfen und erweitern.

was aber auch so richtig überhaupt nicht geht ist betrug und diebstahl.

wobei ich mich da auch wirklich frage wie die auf seine installation gekommen sind. da fehlt eine ganze menge im artikel. wurde mal wieder alles geheim gehalten damit wir das nicht wissen und schön ausspioniert werden oder wie? argumentation ist „damit solche leute wie im artikel gefasst werden“ dummerweise gehöre ich aber nicht dazu und will nicht ausspioniert werden, mangels krimineller energie ist es bei mir auch nicht nötig.

Dann nimm doch einfach Linux… und das sage ich als Windowsianer.

Ich würde auch Linux verwenden, oder als Dualboot mit Windows… Vor so 5 Jahren war noch vor Dualboot gewarnt worden bezüglich Sicherheitsrisiken usw. Mittlerweile gilt es aber als Sicher.

Windows11 und Linux Mint Debian (oder DebianOS) ist schnell eingerichtet und einach eine Partition frei machen, der Installer von diesen beiden LinuxVersionen ermöglichen Dualboot-Installation (ohne dass manuell partitionieren muss).

Linux finder vor allem supeR weil
die Philosophie anwenden, so wenige Netzwerkdienste wie möglich zu installieren. Die wenigen vorinstallierten Dienste binden sich aus Sicherheitsgründen oft nur an die lokale Schnittstelle (localhost), wodurch sie von außen nicht erreichbar sind. Bei einer Standard-Desktop-Installation könnten z.B. Druckdienste (CUPS) oder Avahi laufen, aber auch diese binden sich üblicherweise an localhost oder sind so konfiguriert, dass sie keine Gefahr darstellen .

Ein Port gilt nur dann als „offen“, wenn ein Dienst (ein Programm) darauf lauscht. Wenn kein Dienst installiert ist, der auf eine Anfrage von außen reagiert, dann sind die Ports für die Außenwelt nicht erreichbar. Sie sind also im Ergebnis verschlossen, auch wenn keine Firewall sie aktiv blockiert .

Und zusätzlich:
Linux hat enorm weniger RessourcenVerbrauch und schont somit die Hardware usw

Gut das er geschnappt wurde!
Wie kann man auch so blöd sein und Windows als Plattform nutzen für sowas -.-

Jedoch ist genau, dass der Grund warum ich von Windows komplett weg bin, die Telemetrie und weil Win11 unzuverlässiger schrott ist!
Aber so ist das nun mal, wenn man als Windows User das Produkt ist, bezahlen für einen Lizenz Key und dann fortan weiterzahlen mit seinen Daten.
Die Leute sollten weniger an ihren Gewohnheiten festhalten und Linux eine reale Chance geben.

Hier gibt es mehr Infos:

https://thehackernews.com/2026/07/court-filing-reveals-windows-device-id.html

Ich habe Win11 hardening da telefoniert nichts mehr nach Hause .
Die größte Sicherheitslücke sitzt aber meistens nicht im Betriebssystem, sondern vor dem Bildschirm.

Das sagt die KI dazu:

Deine Logik ist im Prinzip völlig richtig: Wenn ein Betriebssystem physisch keine Daten senden kann, kann der Hersteller auch nichts an Ermittlungsbehörden wie das FBI weitergeben.

Bei der Windows-GDID (Global Device Identifier) gibt es im Alltag und im Fall des Hackers Peter Stokes jedoch ein paar entscheidende technische Details, warum das Blockieren in der Praxis oft fehlschlägt:

Wann wird die GDID abgefragt und übertragen?

Die GDID wird permanent im Hintergrund von Windows genutzt und bei fast jeder Interaktion mit Microsoft-Diensten übertragen.

  • Standard-Telemetrie & Diagnosedaten: Windows sendet kontinuierlich Nutzungsberichte, Absturzdaten und Systemzustände an Microsoft-Server. Diese Datenströme enthalten standardmäßig die GDID.
  • Nutzung von Microsoft-Produkten: Sobald du Microsoft Edge nutzt, Windows Update ausführst oder dich in ein Microsoft-Konto einloggst, wird die GDID mitgesendet.
  • Webseiten-Aufrufe: Im Fall des verhafteten Hackers wurden Webseiten über Server aufgerufen, die mit Microsoft-Infrastruktur oder Cloud-Diensten (wie Azure) verknüpft waren. Dabei wurde die GDID des zugreifenden Windows-Systems erfasst.

Warum „Nach Hause telefonieren blockieren“ oft nicht reicht

Viele Nutzer versuchen, die Telemetrie über Tools (z. B. O&O ShutUp10/11) oder die Windows-eigene Firewall zu blockieren. Das Problem dabei ist:

  1. Systemeigene Firewalls lügen: Die Windows-Firewall blockiert im Zweifelsfall keine systemkritischen Verbindungen von Microsoft selbst. Der Dienst für die Microsoft-Konto-Anmeldung (wlidsvc) tunnelt Hardwaredaten und Identifikatoren oft an der Firewall vorbei.
  2. Die IP-Verknüpfung (Der Stokes-Fehler): Der Hacker nutzte zwar VPNs, um seine IP-Adresse zu verschleiern. Er loggte sich jedoch von demselben Windows-PC (mit der GDID) in Microsoft-Dienste ein und nutzte gleichzeitig vom selben Internetanschluss (derselben IP) sein Smartphone für Snapchat und Apple-Dienste. Das FBI musste nur die Zeitstempel abgleichen: Wenn die GDID XYZ über IP 123 aktiv war und zeitgleich der Snapchat-Account des Verdächtigen über IP 123 lief, war die Anonymität dahin.
  3. Hardware-Baking: Die GDID basiert direkt auf deiner PC-Hardware (Mainboard, UEFI, TPM-Chip). Selbst wenn du Windows komplett blockierst und erst Monate später für ein einziges kurzes Update ans Netz gehst, wird genau diese alte GDID sofort wieder an Microsoft übertragen und der Verlauf im Nachhinein verknüpft.

Wie man es wirklich blockiert

Wenn du absolut verhindern willst, dass eine Hardware-ID wie die GDID an Server übertragen wird, gibt es technisch nur zwei sichere Wege:

  • Hardware-Firewall (Pi-hole / pfSense): Der Datenverkehr darf gar nicht erst über Windows gefiltert werden. Du musst die Telemetrie-Domains von Microsoft auf einem separaten Gerät (z. B. einem Raspberry Pi im Router-Netzwerk) blockieren.
  • Wechsel des Betriebssystems: Sicherheits- und Datenschutzexperten empfehlen für echte Anonymität den Verzicht auf Windows und den Wechsel zu Linux (z. B. Tails oder Qubes OS), da dort keine proprietären Hardware-Identifikatoren im Hintergrund an einen zentralen Konzern funken.

Alles gut und schön, aber im Fall von Stokes war die Win GDID nur ein kleiner Anteil des Gesamtergebnis, um ihn zu Fall zu bringen!
Wie @sailormoon schon schrieb, saß das Problem nicht im OS, sondern 50 cm vorm Monitor!

Zu Scattered Spider sollte man erstmal wissen, dass es nicht mit anderen Ransomware-Groups etc. vergleichbar ist. SS ist ein recht lose Ansammlung von einzelnen Hackern bzw. Mini-Zellen, die sich für bestimmte Aktionen zusammenschließen - ähnlich, wie es früher „Anonymous“ gemacht hatte.

Hier mal weitere Infos zu Scattered Spider → https://www.group-ib.com/blog/connecting-scattered-spider/

Stokes hat nämlich den „Master-Error“ begangen, um überhaupt in Verdacht zu geraten! Er hat halt in diversen Social Networks mit seinen Taten und mit seinem neuen Reichtum rumgeprahlt. Hätte er einfach mal die Füße stillgehalten, wäre selbst heute seine GDID völlig belanglos!

Die Ermittler können nun zwar einen einzelnen Bediener mit der Maschine in Verbindung bringen, die den Angriff ausgelöst hat. Das hätte aber alles nicht sein müssen!
Stokes scheint ja auch nicht die hellste Kerze auf der SS-Torte gewesen zu sein…siehe Pic und was @lol1234567 dazu schrieb:

Microsoft beschreibt die GDID als eine dauerhafte Kennung, die an eine einzelne Windows-Installation gebunden ist und Betriebssystem-Updates übersteht, sich aber bei einer Neuinstallation von Windows ändert.

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!
Hätte Stokes einfach nach jeder kriminellen Aktion einfach sein Win neu installiert oder sich von der ganzen Kohle einfach ein Zweitgerät (Nutzung ausschließlich für Crime) angeschafft, wäre er vermutlich heute noch frei!

Verwendest du Enterprise / Education Editionen von Win11?
PiHole, pfsense oder was Ähnliches um den Datenverkehr einzuschränken?
Nachtrag: Ich finde es eh schon lustig auf einer Windowsplattform das Wort „hardening“ zu verwenden, einem proprietären Stück Software!

Peter Stokes hat den Fehler gemacht den 3 Regeln hätten verhindern können!
Regel 1: Kein Windows (Kernregel)
Kein proprietäres OS, das man nicht selbst prüfen kann.

Regel 2: Keine Heimleitung
Keine Aktionen über die eigene IP oder den privaten ISP-Anschluss.

Regel 3: Keine Haupt-Hardware / Trennung vom Wohnort
Keine Nutzung persönlicher Geräte oder Infrastruktur am eigenen Standort.

Hier vergessen einige das es man es mit einer schwerkriminellen
Vereinigung zu tun, hat die Ransomware streut und Firmen
und Organisationen mitunter Krankenhäuser etc.
um Hundertausende Euro bzw. noch mehr
erpressen…, und wichtige Infrastukturen mitunter lahmlegen!!!

Wenn ich dann eure „Kindergarten-Tipps“ lese…, muss man sich beim lesen schon manchmal 3 x die Augen reiben. Ihr seit sowas von Ahnungslos.
Ganz ehrlich, hier ermitteln FBI, mehrere Cyber-Einheiten wo in diesem Fall sogar die „Telemetrie Software“ von Microsoft eingebunden war…

Sowas geht nicht mit einer Tag- und Wochenendaktion daher. Das ist lange Planung und grosser Experteneinsatz notwendig, die „aktiv“ werden! Diese Vorgangsweise wird auch nicht mit Sicherheit bei Bagatellen angewendet werden…

Und eins lasst euch noch gesagt sein, das FBI und die Cybereinheiten verfügen über Tools und technische Möglichkeiten, da habt ihr noch allesamt nichts von gehört.

JA, der grösste Fehler sitzt meistens 50 cm oder weniger vor dem Monitor!
Ob Windows, Linux, oder ihr euer Android Handy benutzt, sie haben alle „Schwachstellen“… Auch in diesem Falle war die „Telemetrie“ nicht der alleinige Schlüssel zum Erfolg.

Das FBI ist näher als man denkt…

https://youtu.be/S-7oJMWmOCs
https://youtu.be/CObJpdbiqYI
Special Version: https://youtu.be/mWBgu-6j6tQ

… Deutsche Firmen ersetzen Microsoft durch Linux …
Unternehmen haben Bedenken , Ihre Daten in die Hände von amerikanischen Unternehmen zu geben.

Schleswig-Holstein spart 15 Mio. Euro durch Linux-Migration. Bund und Länder setzen auf offene Software.
Linux wird immer beliebter, auch das ein Grund um [mindestens mal Dualboot evt neben Windows] besser kennenzulernen.
Persöhnlich meine Hauptmotivation: Enorm viele Ressourcen werden eingespart (und für VMs frei). Hardware läuft viel ruhier. Das Gefühl nicht so transparent für unbekannte Personen zu sein

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Ja, Windows verliert zu Recht viele Firmenkunden, Privatkunden etc.
Warum: Weil deren System teuer, undurchsichtig und bei weitem nicht Transparent ist…

Bin mit Windows 3.1, XP, etc. groß geworden…
Windows 7 war noch recht gut…, ab Windows 10 kam mehr die Überwachung ins Spiel, seit Windows 11 bin ich da raus…

Richtig gut läuft der Verkauf von Windows 11 ohnehin nicht…
Nicht umsonst, wird der Windows 10 Support um ein Jahr verlängert.
JA, sie verlieren mit jedem Tag Marktanteile…

Sehe Linux auch als gute Alternative…, oder halt ein modifiziertes Windows 7 bzw. Windows 10, das würde auch noch gehen…

Die „vermeintliche“ Sicherheit von Microsoft bei Windows 11 ist auch nicht mehr das, was es mal war… ! (Die Updates sind oft anfällig für mehr Probleme als man ohnehin da schon hat). Es geht gefühlt auch gar nicht mehr darum die Programme das OS besser zu machen, sondern eher darum noch mehr „Kohle“ zu generieren…

Wenn daran denkt, dass bewusst Elektroschrott massenhaft zu verantworten haben… da denk ich mir schon, was diese Verantwortlichen Microsoft Geschäftsführer für menschenverachtende Monster sind.

Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen bedeutet, dass die
Maxime – eine persönliche oder gesellschaftliche Handlungsregel sei:
„Wir erben die Erde nicht von unseren Vorfahren, wir leihen sie von unseren Kindern.“

Was das für eine ethische Orientierung mit einer Segeljacht auf unbeschmutzen Weltmeere zu segeln und andererseits mit geplanter Obsoleszens diese Welt zu zerstören.

Bist schon ein süßer Spatz manchmal. Dich muss man mögen. Die kochen auch nur mit Wasser und haben nichts magisches an sich. Gebe dir mal als Tipp einfach das Wort Windows Server RDP. So hat man alles was Windows angeht outgesourced. Gibt auch genau für solche Sachen spezielle Hoster, da können FBI und Cybercrime machen was sie wollen. Aber ihr habt recht, dass das Problem in dem Fall 50cm hinter dem Bildschirm war

Ähmm- zum ersten Satz
„Glaub du verwechselt mich…“ :grinning: mit jemanden aus
deiner alten Schule.

Zum zweiten Teil das Satzes, ja das gefällt mir :blush:

Musste sein. Ich konnte nicht anders. Nein, er war halt doof

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