Der Artikel verärgert beim Lesen durch rhetorische Irreführung: durch FUD. Darüber hinaus vereint er ein Konglomerat von weitgehend unzusammenhängenden Argumenten zu einem zweifelhaften Cloud-Plädoyer. Zum Schluss ein Ausblick: Die Cloud ist da, um zu bleiben.
Kann ich nur so zu 10.000% unterstützen, was der Herr Mich (IT Manager, Technologie Berater) dazu schreibt!
Und das diese ganzen Halbwahrheiten und das geflüsterte Gesäusel zur Cloud-Lösung sich fast ausschließlich an die Entscheider / Management der Unternehmen richtet, ist ebenfalls Fakt - in der Praxis andauernd mitbekommen!
Diese Entscheidungsträger sind immer gut zu ködern, da sie eventuell Top-Kaufleute sind und Dirigenten ihrer Machtstruktur. ABER von der Technik und den dazu passenden Fehlentscheidungen haben diese Typen zu 95% NULL KOMMA NULL Ahnung!
Ich hatte mal einen Fall: Mittelständisches Unternehmen aus der Orthopädietechnik, ca. 120 Mitarbeiter verteilt auf sechs Standorte in DE jeweils mit Spezial-Werkstätten für die Herstellung. Der Unternehmenseigner war Chef der uralten Schule - über 70 J. alt, purer Orthopädietechnikermeister, der privat dicke Telefonbücher zerreißt!
Hatte von den Kollegen und mir ein internes RZ am Hauptstandort.
Das lokale RZ war vom allerfeinsten, der Typ wollte immer nur das Beste, das Neuste und auch teuerste haben…hat er natürlich alles so bekommen - Kunde ist König!
Dieser Güteklasse-Chef war dann mit befreundeten Unternehmern und Geldsäcken bei einer 3-tägigen Chacka-Tagung (all in first class) Wie gesagt, er so der Rausschmeisser mit auch solchem Benehmen und Ausdruck, wurde dann von jungen Uni-Schnösels, Motivations-Spasten 3 Tage lang hardcore zum Full-CEOOOO ausgebildet…
30-40% der Tagungsinhalte gingen damals auch um die Cloud und das in Verbindung mit Microsoft 365 (die heilige AIO-Lösung) Wie bei den Zeugen Jehovas, wurden dort die „Führungskräfte“ indoktriniert! Und selbst damals schon mit ähnlichen Mustern bei der Ansprache… Nun ja, lange Rede und so
Er kam nach den Tagen zurück und war wie komplett ausgewechselt (Sekten-Quatsch und Eier-Matsch)!
Meine Kollegen und ich haben bestimmt ein halbes Jahr gebraucht mit Fakten, Argumenten, Analysen, Folter der Stufe IV, Alkohol bis zur Besinnungslosigkeit etc. pp. um ihn wieder umzupolen auf den rechten Weg der brüllenden Racks aus dem Kellergeschoß…
DasGanze erinnerte irgendwie an:
Aktenzeichen XY - Nepper, Schlepper, Bauernfänger mit E. Zimmermann
Damals war die US-Gesetzgebung noch nicht so weit fortgeschritten, quasi wilder Westen und der wilde Killer in Gestalt von MS kam mit seiner diktatorischen Firmenpolitik hinzu und erledigte den Kunden beim „High Noon“!!
Fazit:
Dieser spezielle Kunde ist sogar heute noch, nach über 10 Jahren, mit seiner internen IT hoch zufrieden und hat uns eine Gedenkstätte eingerichtet!
in dem moment wo andere mit dabei sind, na dann sind andere mit dabei. irgendwie logisch. je mehr leute ausserhalb einer sache zugriff oder mitsprache haben, haben sie zugriff oder mitsprache obwohl sie nicht dazu gehören.
wenn man genau darüber nachdenkt ist und kann das ein echtes problem sein.
auch was die kosten angeht, klar kosten computer geld und auch das mieten von einem service kostet geld. grundsätzlich muss aber derjenige der eine sache vermietet dann halt die sache auch kaufen. warum das mieten günstiger sein soll erschliesst sich mir irgendwie nicht. schliesslich muss er die sachen kaufen und obendrauf wollen dann noch ein oder mehrere chefs ohne zu arbeiten geld daran verdienen. wie soll das gehen ohne das sie em ende teurer sind als alles selber zu managen?
das habe ich auch noch nie verstanden, outsourcing wurde schon in den 90ern masiv beworben für alles mögliche. die putzfrau nicht selber einzustellen sondern eine firma beauftragen kann nicht billiger sein und wenn doch dann müssten die verantwortlichen sich dafür schämen das zu beauftragen, denn die betreffende person wird dann garantiert nciht richtig bezahlt und extrem niedergetretten. bei gleichen lohnkosten ist ja noch ein externer chef der mit verdienen will, kann also niemals billiger sein weil extra posten enstehen die bei einer eigenen lösung nicht vorhanden sind. ergo ist das auslagern von dingen immer teurer, egal worum es geht, der einzige vorteil ist dann eben das andere die verantwortung haben. aber auch das ist total asozial, es verleitet dazu andere leute zu verheizen. ethisch ist das natürlich nicht korrekt.