Bargeldobergrenze 2027: 10.000-Euro-Limit kommt – aber nicht für alle

Ich weiss…

Falsch, ich schau mir die Sachen an die bereits passieren. Ich interpretiere nichts.

Auch falsch.
https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/steuern/steuern-aktuelle-themen/besteuerung-von-kryptowaehrungen
„Wer Kryptowährungen kauft, verkauft, tauscht oder zum Bezahlen verwendet, sollte die Vorgänge sorgfältig dokumentieren.“
Ob du die „anonym“ kaufst spielt dabei keine Rolle.
Übrigens hast du die ja jemand anderem abgekauft. Wenn der das veröffentlicht und du nicht, bist du schon ein erwischter Straftäter.
Für general17 machen die aber bestimmt ne Ausnahme.

Derzeit ist die Steuerpflicht nur bei Haltedauer unter einem Jahr, soll aber für generell kommen.

Ein Freund von mir wurde letztes Wochenende in der Altstadt von der Polizei gefragt, warum er in seiner Brieftasche 300 Euro in bar dabei hatte.

What? Das geht die überhaupt nichts an, würde ich sagen! Ich hätte die Aussage direkt verweigert. Ich will den Inhalt von deren Brieftasche auch nicht sehen. :wink:

Bitte, wo führt das alles noch hin, frage ich mich.

die sind richtig behindert! wenn jemand also immer mal geld in bar zur seite legt und irgendwann dann mal 50.000 euro da liegen und er sich denkt „kaufe ich mir doch auf dem land ein altes haus dafür“ dann muss er es zur bank bringen weil bar zahlen verboten ist und die bank sagt, wir nehmen es nicht weil du nachweisen musst wohger es kommt. wie genau soll man nachweisen woher bargeld kommt wenn man es über jahrzehnte in kleinen mengen gespart hat? und warum ist man dann plötzlich kriminell wenn man das tut?

Also ich weiß nicht, ich bin letztes Jahr mit einem Notenbündel mit 100-Euro-Scheinen von der Bank rausspaziert und habe mir bei einem Händler was für um die 9.000 bar gekauft. Der hat mich zwar interessiert angeschaut, aber niemand hat da ein Drama draus gemacht. Da ich sowieso noch nie von der Ordnungsmacht auf der Straße durchsucht wurde, kann ich auch nicht sagen, wie die das bei höheren Geldbeträgen handhaben und wo die Grenze ist, sodas man sich rechtfertigen muss.

Du kannst dann sicher ein Konto, Sparbrief oder Ähnliches nachweisen oder legst du 50.000 Euro unter das Kopfkissen und hoffst, dass es Tausendfüßler, Kakerlaken oder andere Fraßfeinde nicht anknabbern? Ausserdem verschenkst du auch gerne rund 2 - 3 % pro Jahr wegen der Teurungsrate? Auch die Idee, mit so wenig Geld ein Haus zu kaufen, wirst du schnell bereuen, da kaum jemand bereit ist, für so einen Preis zu verkaufen, außer du müsstest ein mehrfaches des Preises wieder in ein baufälliges Gebäude reinvestieren.

Mit 50.000 Euro Eigenkapital koenntest du vielleicht ein Kredit bekommen. Wobei bei einer typischen Eigenkapitalquote von 10 – 20 % ließe sich eine Immobilie bis maximal 250.000 – 500.000 Euro kaufen, wenn nicht sogar weitaus weniger. Da Bankgebühren dazukommen, außerdem Makler-, Notar- und andere Kosten, die du nicht bedacht hast.

Auch in anderen Ländern kann man Immobilien nicht einfach bar bezahlen, siehe nur mal nach Griechenland mit einer Bargeld-Obergrenze von 500 Euro. Kauf für das Geld lieber eine gebrauchte Segeljacht und freu dich daran, wobei man hier auch mit 10 % Jahreskosten rechnen muss, aber das wäre dann zumindest ein Privatverkauf.

Ach Cheffe…das Spiel in der D’dorfer Altstadt ist fast so alt, wie die Altstadt selber!
:joy:
Wenn er die 300 Euronen in 60 x 5€-Scheinen dabei gehabt hätte, wären die quasi ausgeflippt - you know if you’ve been tangoed!
Andererseits stellt sich schon die Frage, wieso die deinen Kumpel überhaupt angequatscht hatten? Bei dem Wetter war doch auf der Ratinger & Co. garantiert die Hölle los.

Ich weiß nicht, bei uns werden in der Regel eher Penner und Ausländer intensiv durchleuchtet, ist natürlich alles kein Racial Profiling, sondern reines Erfahrungswissen, wie sie vorgehen. :wink: Deshalb irritiert mich die Aussage von Ghandy.

Die haben jeden Passanten, der unten von der U-Bahnstation kam, angehalten und durchsucht und nach den Personalien gefragt.

dir ist schon klar das du jetzt viel bla bla geschrieben hast, aber die eigentliche frage nicht mal angesprochen hast? es geht nicht darum ob 50.000 euro viel sind für ein haus und auch nicht darum ob man zinsen bekommt. alle achtung, wie kann man nur so viel schreiben und so tun als wenn es toll ist und dann ist die eigentliche frage nicht mal angesprochen worden.

und zu den zinsen, denk daran, deine bank darf dir geld einfach weg nehmen, ab 100.000 euro sowieso einfach so und du hast keinerlei anspruch auf alles was drüber liegt.

also, die frage war, wenn man viel bargeld hat und die herkunft nicht nachweisen kann, weil sowas normal ist, was passiert dann? ist man dann kriminell ohne kriminell zu sein?

mir kommt es so vor als wenn man lieber messersetcher, kinderficker oder sonst was sein sollte weil dann die strafe geringer ist bzw nicht vorhanden gegenüber dem einfachen sparen.

Versuche mal ein gebrauchtes Auto bar zu bezahlen, das lehnt man direkt ab. Das ging mir schon 2016 so, als meine Ex und ich unsere zwei Autos zusammengelegt haben. Die 14.000 Euro nahm man bar nicht an, weil das „verboten“ war, hieß es dann als Antwort.

vor jahren hat mirt ein goldhändler erzählt ich dürfe nur bis 2000euro bar zahlen ohne indentifikation. also ist zumindest der anonyme kauf schon bei einer so kleinen summe nicht mehr zwingend vorhanden. ist schliesslich auch schon ein paar jahre her.

was mich dabei echt stört ist das man als argloser bürger in die ecke von kriminellen geschoben wird wenn man bargeld verwendet und das kann ja mal irgendwie nicht sein. wie bescheuert muss eine gessellschaft sein damit sie sparen, also geld ansammeln, als verbrechen betrachtet?

Ich denke, da kommt es auch komplett auf den Händler an. Bei einem Autohaus (z.B. VAG-Händler) der Neuwagen und gebrauchte Fahrzeuge verkauft, ist eine Ablehnung von Bargeld fast schon sicher. Bei einem reinen Gebrauchtwagen-Händler, der irgendwo im Industriegebiet sitzt, ist die Wahrscheinlichkeit der Annahme doch recht hoch. Ich konnte 2018 noch ein KFZ im 5-stelligen Bereich in Bar kaufen. Da war das Abheben des Geldes bei der Bank weitaus schwieriger, wie der eigentliche Kauf!
:wink:

Tjaaa…früher wurde halt das Sparen von Sparkassen und Banken propagiert.

o tempora, o mores

Muss ich das verstehen? Vielleicht meinst du das der Staat wegen der Einlagerungssicherung nur so einen Betrag garantiert? Aber das ist dann nicht etwas von der Bank so bezweckt wird.

Da ich nicht das Problem habe soviel Geld bar rumliegen zu haben, kann ich dir da nicht helfen. Weil ich das so nur von Leuten kenne, die schwarz arbeiten, Schwarzgeldkassen haben oder illegalen Tätigkeiten nachgehen. Musst also solche Leute fragen wie man damit umgeht, spätestens bei einer Hausdurchsuchung oder Grenzübertritt wird das sowieso erklärungsbedürftig.

Ich weiss nicht ich kann mich als Kind daran erinnern, das man damals das gesparte Geld aus seinem Sparschwein zur Bank brachte und dann irgendwelche Spielzeuge oder anderes bekam. Da hat man natürlich mehrere Spardosen gehabt und bei verschiedenen Banken die Prämien einkassiert.

Keine Ahnung, ich kann mich an zig Werbeflyer erinnern, wo mit einem Autobarankauf geworben wurde. Bei einem gebrauchten Autohändler konnte ich meins durchaus auch gegen Bargeld verkaufen oder den Wert für ein neues anrechnen lassen. Und wie @VIP sagt, es kommt darauf an wo man sein Wagen kauft oder verkauft. Ein Autohaus wird kaum solche großen Summen haben wollen, die er am Abend dann wieder zur Bank tragen darf.

Ist bekannt und wo ist das Problem, damit hast du auch ein Nachweis, dass das legal gekauft wurde und kannst das bei einem Verlust nachweisen. Ausserdem ist man sowieso bloed wenn man das nicht online kauft / verkauft, wo man weit aus bessere Preise bekommt.

Ja gut, das war eine größere inhabergeführte Händler-Kette von Toyota im Raum Bergisch Gladbach, die sind wohl recht vorsichtig unterwegs… :wink:

tja so unterscheidet sich das. als kind hat man mir den inhalt vom konto geklaut, also der stiefteil der eltern. ansonsten hatte ich nicht wirklich was mit banken am hut, warum auch? vertrauenswürdig waren die ja auch noch nie wirklich.

insofern kenne ich es gar nicht das eine bank wirklich sicher ist oder als anlage möglichkeit was taugt. aber wie man sieht assozierst du mit bargeld gleich wieder nur kriminelle. was bitte ist an bargeld kriminell? verstehe ich nicht. aber interessant das du so viele kriminelle zu kennen scheinst die unmengen an bargeld rumliegen haben. wenn nicht, wie kommst du darauf das es so ist?

warum wohl, die wollen halt die volle kontrolle über die bürger haben. wenn das geld bei der bank liegt haben andere zugriff darauf, liegt es zu hause und niemand weiss wo, dann ist es schon problematisch da ran zu kommen, erst recht dann wenn es darüber keine aufzeichungen gibt.

wenn niemand weiss das man 50.000 euro zu hause liegen hat und die auch dort nicht einfach so zu finden sind. dann wird niemand sie klauen wollen und wenn es jemand versucht hat er das problem mit dem finden noch am start.

wobei ich bargeld an sich nicht wirklich in diesen mengen empfehlen würde, weder auf der bank noch in bar, aber das ist eine andere geschichte.

Ist mir bekannt, bis 18 Jahre haben deine Eltern / Erziehungsberechtigte auch die Verfügungsgewalt über dem Vermögen, rechtlich gesehen waere das nicht mal stehlen, soweit ich weiss. Aber anderseits interessiert es heute keinen mehr, das man damit ein Haus ausgebaut hat und ich davon nie was hatte.

Du weisst aber schon das du pro Jahr in der Regel bis zu 1.000 Euro Zinsertrag frei hast, die du nicht versteuern musst? Das heisst, zwar nicht das du den Kaufkraftverlust komplett kompensieren kannst, aber er wuerde damit abgemildert.

Also ich komme aus einem Mittelstand / teils Oberschicht Umfeld, da gibt es viele, wo ich mich frage, ob die jemals eine Handwerksrechnung nicht schwarz bezahlt haben. Somit denke ich immer automatisch daran, wenn jemand eine grosse Menge Bargeld daheim bunkert, erstmals an Steuerhinterziehung. Das heisst aber nicht das ich alles Bargeldlos bezahle, da Bargeld durchaus auch seine Vorteile hat.

Das ist ja nicht nur bei den Kunden manchmal so. Auch Firmen haben (immer) noch ihre sogenannten „Kaffeekassen“, aus denen Dienstleistungen von Dritten bezahlt werden. Findet man beispielsweise bei Freelancing-Projekten in der IT-Branche des öfteren mal…
Bezahlung Freelancer = ein Teil Steuerkarte & ein Teil Kaffeekasse
Hat nunmal für beide Seiten seine Vorteile!
:rofl: :wink:

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@sigurd ja kann ich nachvollziehen. aber ich habe es ehr so kennen gelernt das diejenigen die geld haben ein problem haben handwerker zu bezahlen weshalb ich schon firmen kennen gelernt habe die in gegenden wo die leute geld haben müssen um dort zu wohnen keine aufträge annehmen weil die bezahlung dann immer ein problem darstellt.

Du kannst dann sicher ein Konto, Sparbrief oder Ähnliches nachweisen oder legst du 50.000 Euro unter das Kopfkissen und hoffst, dass es Tausendfüßler, Kakerlaken oder andere Fraßfeinde nicht anknabbern?

Genau das Problem hatte meine Mutter vor ein paar Jahren. Hausfrau, die ihr über Jahrzehnte gespartes Bargeld einzahlen wollte. Das war ein echtes Drama. Zum Glück glaubte man der alten Dame irgendwann und gab Ruhe.

Der Kampf gegen Kriminalität ist vorgeschoben und höchstens ein Nebeneffekt, denn die betreffen solche Regeln nicht.
Bargeld soll immer uninteressanter werden, damit der Staat die volle (steuerliche) Kontrolle über unsere Finanzen hat.

Wir werden heute enger und detaillierter Überwacht, als es der Stasi je möglich war. Neu: Der Staat will über die Hersteller an die gesammelten Daten unserer Autos. Noch werden die Daten selten missbraucht, aber die AFD steht in den Startlöchern und dann gute Nacht…